Aktuelles

Arabisch für Anfänger*innen / ab 3.2.2021

Am 03.02.2021 geht es mit dem Arabischkurs der Moabit Mountain Languages wieder los!
Anmeldung bis 01.02.2021 hier: https://forms.gle/zNYfCPL7Dvn62gPS8
Iإلى اللقاء (bis bald!)

They take the sleep out of our eyes / Vincent Haiges / online talk, 27.1. at 8pm.

They take the sleep out of our eyes / MITTWOCH, 27. JANUAR 2021 UM 20:00 

In the last three years Bosnia and Herzegovina became one of the last remaining hotspots of the Balkan Route. While in 2017 750 people crossed into the country, the UN´s refugee agency UNHCR recorded the arrival of almost 68.000 since 2018. Most are hoping to transit through EU member state Croatia but end up stuck because Croatian border police systematically – and often violently – push asylum seekers and migrants back across the border.

Around 6,500 migrants and asylum seekers live in official reception facilities, around 3000 person living outside of reception centers in places like abandoned buildings, tents, and makeshift camps. The harsh Bosnian winter deteriorates this already strained humanitarian situation. With temperatures falling way below zero, life in Bosnia became for many a question of survival.

The documentary photographer Vincent Haiges worked the last two weeks in the region and will share his impression and images. During the talk he will also place the situation in Bosnia in a wider political context of the current European Union border policy.

Zoom Meeting:
https://zoom.us/j/96558209353?pwd=SWIyTUxCNE1MZjlTQWpDY0x5THdzdz09

Meeting ID: 965 5820 9353
Passcode: 777424

Vincent Haiges, *1988 Germany, is a documentary photographer working on contemporary social and humanitarian issues. He holds a master´s degree in Political Science from the School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London.

Rückblick 2020

Liebe Freund*innen,
ein Bilder-Rückblick 2020, Ereignisse und Veranstaltungen, die wir im letzten Jahr zusammen vorbereitet und erlebt haben, die uns inspirieren und uns auf das Neue Jahr mit Vorfreude schauen lassen. Freundschaft, Solidarität und Fürsorge nehmen wir mit ins Jahr 2021.
Und wenn man so zurückschaut, haben wir wieder jede Menge veranstaltet! Auf den Bildern:
– Eröffnung der Ausstellung „Keine Zeit für Kunst“ in der Galerie Wedding mit der Marsa Band und das Moabit Mountain College Panel in der Galerie Wedding

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SILENCED CHOIRS / Bald sind wir aber Gesang! – Ein Hölderlin-Gastmahl mit den Literaturkollektiven »Unsichtbare Stadt / مدينة غير مرئية « und »Wiese! (Wie es ist) / مرج
Hausgästen des LCB sowie den Autor·innen Jean-René Lassalle, Monika Rinck und Ulf Stolterfoht: Musikalische Leitung: Kai-Uwe Jirka, Manuel Nickert und Friederike Stahmer
Szenische Einrichtung: Christian Filips

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– Tag der offenen Tür im Strandbad Tegelsee mit Sasha Waltz & Guests

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– zweite Ausgabe des MMC-Magazines als Poster Ausstellung in der Schaufenster im März 2020

– Die Präsentationen unseres Moabit Mountain College Magazines / Lesung und Diskussion mit Luise Meier

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– Lesung mit Julia Cimafiejeva und Alhierd Bacharevič

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– The Economy of Borders, We Lost Our Soft Soul by Crossing the Borders, Ausstellung auf der Fassade des Rathauses Tiergarten.

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… of bread, wine, cars, security and peace in Kunsthalle Wien (Alles für Alle! Poster der Neuen Nachbarschaft/Moabit)


– Unsere Gäste: Das Krisenbriefzentrum / @simonwahlers / in unserem Schaufenster

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– und viele Bilder unserer Kollektive: Solo Jazz / Deutschstammtisch, Samstage im Studio, Frühstück mit Mazen und Mittagessen mit Sabiha, Weihnachtsmann Aabbas und das Taem

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und Livestreams auf Rosa Kollektiv!

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Wir danken allen fürs Mitwirken und auf bald!

Unser Weihnachtsmann

Unser fleißiger Weihnachtsmann war unterwegs: 10 Stunden war er unterwegs zu rund 80 Kindern, von Moabit nach Spandau, Wedding, Wittenau, Marzahn, Schöneweide, Lichtenrade, Alt-Mariendorf, und Zehlendorf! Tage vorher schon war unser Weihnachtsteam schwer beschäftigt alle Geschenkwünsche zusammenzustellen, zu besorgen und einzupacken. Wir bedanken uns bei allen, die mitgewirkt haben und es ermöglicht haben! Wir bedanken uns beim Verein Schenk doch Mal ein Lächeln e.V. und allen die die Wunschbaum-Aktion unterstützt haben.

Wir wünschen allen erholsame Tage.
Unsere Räume in der Beusselstraße 26 bleiben weiterhin geschlossen. Einige der Veranstaltungen finden online statt. Bei Interesse meldet euch!

Literatur-Pop-Up-Store im Literaturforum im Brecht-Haus / 7. bis 11. Dezember 2020

Mit Literatur Gutes tun
Literatur-Pop-Up-Store im Literaturforum im Brecht-Haus

 

Wo? Chausseestraße 125, 10115 Berlin

Wann? 7. bis 11. Dezember 2020, 12:00 bis 18:30 Uhr

Das Kollektiv „Literatur für das, was passiert“ verfasst individuelle Wunschtexte und nimmt dafür Spenden für Menschen auf der Flucht entgegen. Das perfekte Weihnachtsgeschenk für die Lieben oder auch als Selbstgeschenk. Die Autor*innen sind mit Schreibmaschinen täglich von 12-18:30 Uhr im Literaturforum im Brecht-Haus und nehmen Textbestellungen aller Art entgegen. Wünscht Euch Gedichte über Hunde mit Autoimmunerkrankungen, Prosa für Rilke lesende Töchter oder Geschichten über Liebe in Zeiten der Klimakrise.

Bedingt durch das Corona-Virus werden in diesem Jahr die Wünsche primär per Telefon (030 28 28 042) oder Mail (pop-up-store@lfbrecht.de, ab 4. Dezember 2020) und nur in Ausnahmefällen persönlich entgegengenommen. Die fertigen Texte werden per Post zugestellt oder können vor Ort abgeholt werden. Sollten es die Maßnahmen im Dezember nicht zulassen, dass sich mehrere Autor*innen im Literaturforum aufhalten, werden diese mit ihren Schreibmaschinen an Satellitenstellen in Berlin ausgelagert.

Bereits 2019 wurde ein erster Pop-Up-Store im Literaturforum im Brecht-Haus ausgerichtet, im Zuge dessen 182 Texte verfasst und über 4.000 € und 1.000 CHF für die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl gesammelt werden konnte.

Als Autor*innen sind dieses Jahr mit dabei: Donat Blum, Christian Dittloff, Daniela Dröscher, Paula Fürstenberg, Anna Hetzer, Yael Inokai, Maruan Paschen, Caca Savic, Lea Schneider, Tillmann Severin, Lorena Simmel, Isabel Wanger und Ron Winkler.

Die eingenommenen Spenden werden aufgeteilt und gehen an:

die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen e.V. und die Neue Nachbarschaft / Moabit e.V.

Gespendet werden kann entweder in bar vor Ort bei der Abholung der Texte oder online per Überweisung. Die Mindestspende beträgt 15 Euro.
Schirmherr des Literatur-Pop-Up-Stores ist Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa in Berlin.

Für Ihren individuellen Pressetermin melden Sie sich bitte bei Lutz Klüppel unter klueppel@lfbrecht.de, Tel 030 27 59 47 25 oder Mobil 0163 1318388. Als Gesprächspartner*innen stehen Ihnen alle Autor*innen von „Literatur für das was passiert“ sowie Dr. Christian Hippe, Kommissarische Leitung Literaturforum im Brecht-Haus, zur Verfügung.

 


© Literatur für das, was passiert

 

Ich will eine Minister*in / Im Schaufenster der Neuen Nachbarschaft/Moabit

 

Neue Nachbarschaft/Moabit hat Post vom Krisenbriefzentrum bekommen und direkt in die Fenster gehängt: Das Krisenbriefzentrum bringt Kunst, Kritik und Protest in der Krise ins Briefformat und verschickt an alle interessierten Briefkästen – besonders gerne an große Fenster und öffentliche Flächen.“
@simonwahlers

Kunst- und Kulturförderung / Beratung / 8. Oktober

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 11.00 – 18.00 Uhr
in den Räumen der Neuen Nachbarschaft/Moabit
Auf der Suche nach Fördermöglichkeiten für künstlerische oder regionalgeschichtliche Vorhaben im Jahr 2021?
Der Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte im Bezirk Mitte von Berlin schreibt aus: https://www.berlin.de/kunst-und-kultur-mitte/foerderung/
Deadline für die Einsendung: 11.11. bzw. 17.11.2020

Die Leiterin der Projektförderung im Fachbereich kommt am 8.10. in die Neue Nachbarschaft/Moabit und beantwortet gerne zwischen 11:00 und 18:00 Uhr eure Fragen zur Projektidee sowie zum Finanzierungsplan.

Gesprächsdauer: Max. 30 Minuten pro Projekt, max. 2 Personen gleichzeitig. Nur nach vorheriger Anmeldung unter diana.bach@ba-mitte.berlin.de > Mund-und-Nasen-Schutz mitbringen.

Strandbad Tegelsee / Tag der offenen Türe / 3. und 4. Oktober 2020

STRANDBAD TEGELSEE / Zentrum für Erholung und Kultur
Samstag, 3. Oktober und Sonntag, 4. Oktober jeweils von 11 bis 18 Uhr
Tanz-Performance von Sasha Waltz & Guests
Kooperation mit Schwimmabteilung TV Waidmannslust
Die neuen Betreiber laden alle interessierten Bürger*innen zu einem Wochenende der offenen Türe ins Strandbad Tegelsee.
Wir wollen uns vorstellen, mit den Leuten ins Gespräch kommen und zuhören. Unzählige Briefe und Mailanfragen haben uns in den letzten Wochen erreicht, ein phantastisches Feedback, was uns zeigt, dass sich die Leute über die bevorstehende Wiedereröffnung freuen.
Bis dahin muß aber noch eine Menge gebaut und umgestaltet werden. Wer also sich, seinen Verein oder seine Initiative mit einem Angebot einbringen möchte, das neue Programm des Strandbades zu gestalten, der ist herzlich eingeladen zu kommen. Und natürlich alle Neugierigen, die nach Jahren mal wieder einen Blick in ihr Strandbad werfen wollen.

Auch das erste kulturelle Highlight kann schon angekündigt werden:
An beiden Tagen jeweils um 16 Uhr gibt es einen Auftritt von Sasha Waltz & Guests im Strandbad. Eintritt kostenfrei.
Und die Schwimmabteilung des TV Waidmannslust wird sich vorstellen. Im Sommer wird es Schwimmkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Strandbad geben.
Strandbad Tegelsee / Zentrum für Erholung und Kultur

Das Moabit Mountain College Panel in der Galerie Wedding / 23.09. – 26. 09.2020

„Moabit Mountain College Panel“ findet vom 23. bis zum 26. September auf dem Rathausvorplatz vor der Galerie Wedding statt.
Der offene Ansatz des Moabit Mountain College wird in verschiedenen Formaten wie Workshops, Lesungen, Vorträgen und Konzerten erlebbar gemacht.

Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Ausstellung „Keine Zeit für Kunst“ in der Galerie Wedding (Müllerstraße 146/147).

eintritt frei

Mittwoch (23. September), 19 Uhr:

Wenn das Vermissen steigt, ist es wie eine Pandemie…
Eine Aktion der Literaturkollektive WIESE / Unsichtbare Stadt
Es lesen u.a. auf arabisch und deutsch aus ihren eigenen Arbeiten: Marwa Younes Almokbel, Sandra Burkhardt, Nebras Turkieh, Chris Verfuß u.a.

بي يعيش أسد „زو“ حزين
فينا التشوق فينا طاعن
فور غشّ، فور قنوط، دمار أو زيف دفين قفى لندن
فنٌ ما نعيش، أوان داسَ بفينتين فراغا
فن ما نعيش كريش نسور، فروا ليُبنى بلدٌ

(Jalal Alahmady)

Übersetzung:In mir trauert der Löwe Zoo.
Das Vermissen in uns, in uns erstochen
Bei Betrug, Zerstörung; tiefe Verfälschung im Arsch von London.
Kunst, was wir erleben. Eine Zeit mit zwei Weilen, ins Nichts getreten.
Kunst, die wir leben wie Adlerfedern; Pelz, um ein Land zu erbauen.Variation:
Noch immer trauert der Löwe im Zoo.
Wenn das Vermissen steigt, ist es wie eine Pandemie.
Von Falschheit betrogen, tragen sie London zu Grabe.
Kunst, die wir nicht leben. Zeit ohne Luftschlitze. Nicht
wie Adlerfedern geflohen, ein anderes Land zu errichten.(Arabischer Mantraprintemps nach Hölderlin, mit Material von Jalal Alahmady, Christian Filips und der Wiese).Es lesen u.a. auf arabisch und deutsch aus ihren eigenen Arbeiten: Marwa Younes Almokbel, Sandra Burkhardt, Nebras Turkieh, Chris Verfuß u.a.

 

Freitag (25. September)
12 Uhr  bis 17 Uhr

Büro für musikalisches Übermaß / Workshop
Ein Workshop mit Edoardo Micheli, Head of Sound Explorations (Moabit Mountain College)
Sie mögen Ihre Nationalhymne nicht mehr? Ist sie eigentlich schreckliche Marschmusik? Patriarchalisch? Nationalistisch? Kolonial?
Durch diesen praktischen Workshop bietet das „Büro für musikalisches Übermaß“ eine Überarbeitung der internationalen Musiklandschaft. Sie werden unterstützt bei der Umstrukturierung und Modernisierung Ihrer offiziellen Nationalhymnen oder bei der Erstellung neuer Anti-Nationalhymnen.

Edoardo Micheli ist Komponist, Performer und Musikpädagoge. Seine Werke beschäftigen sich häufig mit kulturellen Kontaminationen, Konflikten und dem transnationalen Austausch zwischen Kulturen. Darüber hinaus interessiert er sich für künstliche Intelligenzen und ihre Beziehung zur Natur, die Synthese von organischer und lebender Materie aber auch für Religion, Transzendenz und Rituale sowie für Prozesse, bei denen die Performer*innen und das Publikum an die Grenzen ihrer Hör- oder Aufführungsmöglichkeiten gedrängt werden.

Der Workshop findet in den Räumen der Galerie Wedding statt.
Teilnehmer*innenzahl begrenzt auf 5 Personen.
Sie können sich für Slots anmelden:

Fr, 25.09. von 12 bis 14 Uhr
Fr, 25.09. von 15 bis 17 Uhr

Anmeldung via Mail an post@galeriewedding.de

Freitag (25. September)
18 Uhr bis 19:30 Uhr

International Agency for Space Affairs (IASA)
Workshop mit Norbert Pape, Head of Dance, Mathematics and Sensuous Cognition (Moabit Mountain College)
Der Workshop findet auf dem Vorplatz der Galerie Wedding statt.
Wir befassen uns mit Choreographie als Organisation von Körpern in Raum und Zeit. Die gemeinsame Aufführung einfacher choreographischer Scores der 70er Jahre bis heute nehmen wir als Ausgangspunkt für eine Reflektion über Bewegung.

Norbert Pape arbeitet als Künstler in den Bereichen Tanz, Performance und Choreographie. Er untersucht das was Tanz kann (what dance can do) auf Bühnen, in Studios, Museen, Schulen, Wohnzimmern, Clubs und Kellern, oft in Zusammenarbeit mit anderen (zuletzt Antje Pfundtner, Mette Ingvartsen, Noé Soulier). Er hat sich mit Fragen der (alternativen) Bildung und Selbstorganisation (ID_Frankfurt, PAF) beschäftigt und erforscht, wie das durch den Tanz erworbene Wissen vermittelt und eingesetzt werden kann. Derzeit studiert er Mathematik.

Freitag (25. September)
20 Uhr – 22 Uhr

es spielen:
GetHighFiona
GetHighFiona ist ein elektronisches Künstler-/Produzententeam in Berlin. Biljana Pais, Gewinnerin des DJ-Wettbewerbs in Kantine am Berghain – Sängerin, Komponistin, Produzentin; Guido Hieronymus, Popol Vuh Mitglied – Soundtüftler, Programming-Pionier, Pianist, Komponist.
Animal Garden
Alex (Gesang, Gitarre), Robin (Gitarre, Bass, Backings), Lucian (Drums, Backings) und Lukas (Keys, Backings).
Fusion aus Folk Pop, Americana und Experimental Rock.


Samstag (26. September)
14 Uhr – 17 Uhr

Mein fantastischer Workshop! Mit MMC-Junior Kollektiv
Wir laden alle ein den Rathausvorplatz neben der Galerie Wedding zu verschönern: Erwachsene allen Alters und Kinder allen Alters.
Wir drucken mit 100 Linolplatten.
Technik wird beigebracht. Material ist vorhanden.

 

 

Samstag (26. September)
17 Uhr – 19 Uhr
Solidarity with Belarus / Diskussion der Ereignisse in Belarus
Mit: Razam e.V., Taras Siakerka, Marina Naprushkina und anderen.
Wir wollen einen tieferen Einblick in die Widerstandsbewegung geben.
Wir zeigen eigene Aufnahmen, erzählen und tauschen uns aus.

Die Veranstaltung ist für Besucher*innen offen und findet auf dem Rathausvorplatz neben der Galerie Wedding statt.
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Nach der Fälschung der Wahlergebnisse durch die Regierung in Belarus hat die Protestbewegung der Bevölkerung alle Städte des Landes ergriffen. Schon heute kann man diese Proteste als eine der größten Widerstandsbewegungen in der europäischen Geschichte der letzten Jahrzehnte bezeichnen.

Samstag (26. September)
19 uhr – 22 Uhr
Jam Session mit Insi’Jam / ACO / Pesto 

am Session mit “إنسِجام” (musikalisches Kollektiv) und Freunden

Insi’Jam ist eine offene Gruppe von Musiker*innen und Musikliebhaber*innen mit unterschiedlichen musikalischen, ethnischen und sozialen Hintergründen.
In der wöchentlich stattfindenden Jamsession (am Moabit Mountain College) bietet Insi’Jam einen Raum mit einem kompletten Set-up von Instrumenten von der E-Gitarre bis zur Darbuka – offen für alle zum Spielen und Zuhören, ganz gleich, wie unterschiedlich die individuellen Interessen, Emotionen, Stile und Fähigkeiten sind, die geteilt werden. Beim Jammin‘, beim Organisieren externer Konzerte und beim Üben in einem neu gegründeten Bandprojekt lernen wir voneinander und teilen unser Wissen.

Art Critics Orchestra
Das ACO-Live-Repertoire aus eigenen Kompositionen und einer Sammlung von Artist-Songs, die speziell für ACO geschaffen wurden – einige davon als Lieder, manche als Ideen, viele nur als Konzept.
Micz Flor (Gitarre)
Andreas Schlaegel (Gesang, Schlagzeug)
Raimar Stange (Bass)

Pesto
Baris Numanoglu Vox/Git
Bert Splettstößer Git
Sasha Sgroi Perc.
Kiet Phung Bass
Tuan Tran Cl
Rumba, Flamenco, Türkisch Pop mit Jazz elementen.

Gefördert durch den Bezirkskulturfonds und in Kooperation mit dem Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte des Bezirksamts Mitte von Berlin.

Keine Zeit für Kunst / 10.09.2020 / Galerie Wedding

Keine Zeit für Kunst
Eröffnung am Donnerstag, 10.09.2020 von 19 bis 22 Uhr
Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst
Eine Ausstellung mit Arbeiten von Marina Naprushkina & Moabit Mountain College
kuratiert von Nataša Ilić
11.09. bis 31.10.2020
Im Rahmen des Ausstellungsprogramms SoS (Soft Solidarity), konzipiert von Nataša Ilić und Solvej Helweg Ovesen
Küche: Mazen Alsawaf
Musik: Marsa Band: Anis (Gesang + Oud), Aladin (Gitarre + Geige), Majd (E-Bass), Rudy (Schlagzeug).
Eintritt frei

Keine Zeit für Kunst ist keine gewöhnliche Ausstellung, sondern vielmehr ein künstlerisches Statement von Marina Naprushkina und des Moabit Mountain College (MMC), das über die Arbeitsbedingungen in der Kunstwelt und darüber hinaus reflektiert.
Für Naprushkina und das Moabit Mountain College, welches auf der langjährigen Arbeit der Berliner Initiative Neue Nachbarschaft/Moabit aufbaut, bildet die Kunst eine Grundlage für alle anderen Disziplinen.

Mit einem interdisziplinären Ansatz und einer praxisorientierten Ausrichtung übernimmt das Moabit Mountain College die Galerie Wedding und verwandelt sie in einen Raum für gemeinsame künstlerische Praxis, der allen Menschen offen steht. MMC bringt professionelle Künstler*innen und Autodidakten zusammen, um die Praxis sozial engagierter und partizipatorischer Kunst für Menschen mit unterschiedlichem Bildungs- und kulturellen Hintergründen zu ermöglichen. In diesem Kontext erweitert und definiert die Ausstellung von Marina Naprushkina und dem Moabit Mountain College das Konzept der Sozialen Skulptur und die Tradition der sozial engagierten Kunst neu, welche herkömmliche Kunstinstitutionen und die üblichen Ausstellungsformate in Frage stellt.

Die Ausstellung umfasst Werke in verschiedenen Formaten, die sich mit Fragen der kollektiven Kreativität und der kritischen Auseinandersetzung mit den Begriffen Solidarität, Arbeit, Produktivität und sozialem Ungehorsam im Bereich der künstlerischen Produktion und in der Gesellschaft im Allgemeinen befassen.