Aktuelles

Alles! Für! Alle! / Ausstellungseröffnung / 15.11.2018

ALLES! FÜR! ALLE!
Utopie heute / Wie man die Welt rettet
Ausstellungseröffnung

KünstlerInnen aus dem Studio 26 der Neuen Nachbarschaft/Moabit zeigen Grafiken, Publikationen und Objekte und fragen, welche Utopien und welche Vorbilder unsere Zeit braucht, um die Welt zu verbessern.

Künstler*innen: Reda Albahra, Marwa Younes Almokbel, Abbas Al-Shafeay, Ahmed Baraka, Uma Bockemühl, Uma Gadziev, Umar Gadziev, Abdula Gadziev, Aminat Gisaeva, Aschab Gisaev, Aishat Gisaeva, Anjeza Hoxhallari, Nertila Hoxhallari, Josie Nadine Nguessi Kwemo, Ana María Rodríguez Bisbicus, Zeinab Sedawi, Isana Shaninas, Stela Shahinas, Nicola Schüschke, Jawad Zoualghina, Batoul Zoualghina, Bayan Zoualghina.

Studio 26 der Neuen Nachbarschaft/Moabit ist eine Plattform für Kunst als Mittel für politisches und soziales Handeln, für Menschen mit und ohne Fluchthintergrund, altersübergreifend.

Ausstellung vom 15.11.2018 bis 10.01.2019,
Mo – Fr · 8–19 Uhr · 1. OG
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
Lentzeallee 94 · 14195 Berlin · U-Bhf Breitenbachplatz
Programm zur Eröffnung:
16:45 Uhr:
Führung durch das Institut mit den Wissenschaftler*innen
18:00 Uhr:
Rede von Ralph Hertwig (Director of the Center for Adaptive Rationality)
Lesung: Manifest Wie rettest du die Welt?
Lesung: aus Büchern der Neue Nachbarschaft/Moabit
18:30 Uhr
Live music
Janet: Raguel Roumer-Homam, Shikh Khoder, Kais Shalgin, Jawad Shalgin, Kenan Abouaasi, and Hazem Abouaasi

EN

EVERYTHING! FOR! EVERYBODY!
Utopia today / How to save the world

Exhibition opening on Thursday, November 15, 2018, at 6:00 p.m.

Artists from Studio 26 at Neue Nachbarschaft//Moabit present their prints, books, and objects, and ask what utopias and models are needed today to make a better world.

What brings Neue Nachbarschaft together is a common understanding that social change starts as a dialogue between equals. The theme of utopia was chosen to let participants free their imaginations to develop ideas for the future that can play a vital role in the development of today’s society. The notion of utopia is radical in its irrationality. Living in a time of precise planning, obsessive measurement, and hyper-effectiveness, it is crucial to look further, beyond the boundaries of traditionalism and wealth, to seek a world without exclusion, a world that consists in the multitudes of opinions and backgrounds that can coexist in equality.

Studio 26 at Neue Nachbarschaft is a platform for art as political and social action, for people of different ages, with and without refugee backgrounds.

The exhibition will run from November 15, 2018, to January 10, 2019, Monday to Friday, 8:00 a.m. to 7:00 p.m. on the first floor of the Max Planck Institute for Human Development, Lentzeallee 94, 14195 Berlin, U-Bhf. Breitenbachplatz.

Artists: Reda Albahra, Marwa Younes Almokbel, Abbas Al-Shafeay, Ahmed Baraka, Uma Bockemühl, Uma Gadziev, Umar Gadziev, Abdula Gadziev, Aminat Gisaeva, Aschab Gisaev, Aishat Gisaeva, Anjeza Hoxhallari, Nertila Hoxhallari, Josie Nadine Nguessi Kwemo, Zeinab Sedawi, Isana Shaninas, Stela Shahinas, Nicola Schüschke, Jawad Zoualghina, Batoul Zoualghina, Bayan Zoualghina.

Exhibition Opening:
4:45 p.m.
Discussion between Studio 26 participants and researchers from the Center for Adaptive Rationality
6:00 p.m.
– Introduction by Ralph Hertwig, Director of the Center for Adaptive Rationality
– Reading of the Manifesto “How to Save the World” (Wie rettest du die Welt?), in German, Arabic, and Englishin
– Readings of books from the Neue Nachbarschaft book series by the authors and illustrators
6:30 p.m.
Live music by Janet (Raguel Roumer-Homam, Shikh Khoder, Kais Shalgin, Jawad Shalgin, Kenan Abouaasi, and Hazem Abouaasi)

Drinks and Snacks will be provided.

Frühstück bei Mazen @ Neue Nachbarschaft/Moabit, jeden Sonntag

Ab jetzt gibt es bei uns in der Neuen Nachbarschaft ein neues Format:

Das arabische Frühstück bei Mazen

Mazen, unser Koch macht es möglich und lädt uns jeden Sonntag von 10 bis 14 Uhr in die Initiative ein.
Frühstück 5 Euro, Tee/Wasser/Kaffee sind da.
Kommt vorbei, bringt Freunde mit.

Jetzt! Alles! Für! Alle! / Demonstration#UNTEILBAR in Berlin

Jetzt!

Jetzt! Zukunft! Zusammen!
Jetzt! Besser! Zusammen!
Jetzt! Alles! Für! Alle!
Jetzt! Alle! Bleiben!
Jetzt! Welt! Ohne! Rassismus!
Jetzt! Solidarltät! Diversität!
Jetzt! Zählt! Jedes! Leben!
Jetzt! Alle! Gegen! Grenzen!
Jetzt! Neue! Heimat! Hier!

Die bundesweite Demonstration#UNTEILBAR am vergangenem Samstag versammelte Hunderttausende. In Berlin waren es 240 tausend Menschen, die gegen Hass und Rassismus demonstriert haben. Die Demonstration löste Euphorie aus, schuf eine Stimmung, die die gemeinsame Zukunft endlich zurückerobert. Diese Stimmung muss jetzt in das private Umfeld jedes Einzelnen übertragen werden, um nicht nur den rechten Populismus, sondern auch den Alltagsrassismus erkennbar zu machen und ihn strukturell zu bekämpfen. Denn eine offene Gesellschaft bedarf der alltäglichen Kleinarbeit von jedem von uns.

FAMILIÄR – Wie der Wolf seinen Geburtstag feierte – Konzert / Sonntag, 7. Oktober, 11 Uhr

Liebe Freund*innen,
am Sonntag, den 7. Oktober findet das nächste Konzert der Singreihe „Familiär!“ statt.
Beginn 11 Uhr, Eintriit ist frei.
Adresse: UdK, Probensaal, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin

Wie der Wolf seinen Geburtstag feierte
Mit Texten und Zeichnungen von Ajscha Gisaeva

Familiär – Offenes Singen für Familien: Ein deutsch-tschetschenisches Märchen
Es singt die Kurrende I des Staats- und Domchors Berlin
Leitung: Cornelia Knoch

Familiär!

In Kooperation mit dem Staats- und Domchor Berlin und der Neuen Nachbarschaft/Moabit findet eine Reihe von Mitsingkonzerten in der Universität der Künste Berlin statt. Bei diesen Konzerten stellen die jungen Autorinnen und Autoren der Neuen Nachbarschaft/Maobit ihre Bücher vor.
Die Jungen und Mädchen des Staats- und Domchors und der Sing-Akademie studieren dazu in einem Kurzkonzert passende Lieder ein aus den Herkunftsländern der Autorinnen und Autoren sowie thematisch passende deutsche Volkslieder und Gesänge, aber auch Neukompositionen.

Weitere Informationen hier
Das Projekt findet In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung statt.

Neue Sprachkurse: Arabisch für Anfänger*innen ab Oktober

Liebe Freund*innen, ab Oktober gibt es bei uns wieder Arabischkurse.

Arabisch für Anfänger*innen. Hocharabisch: Lesen und Schreiben plus Konversation Dialekt (Syrisch).
Wir bilden zwei Gruppen:
1. Jeden Donnerstag von 18.30 bis 20.00 Uhr.
Beginn 11. Oktober, Kursdauer 8 Wochen.
2. Jeden Freitag, von 18.30 bis 20.00 Uhr.
Beginn 12. Oktober, Kursdauer 8 Wochen.
Kosten: 50 € für den gesamten Kurs. Für Mitglieder der Initiative 25 €.
Anmeldung ab sofort möglich: https://docs.google.com/…/1FAIpQLSfNci9xiVhCrOISfr…/viewform
Wir freuen uns auf Euch!

Alle Kurse finden in den Räumen der Initiative „Neue Nachbarschaft/Moabit“ statt:
Beusselstrasse 26, 10553 Berlin.

Berlin-Palestine Swing Festival / 28.-30. September

Kommt vorbei für einen tollen Abend mit Livemusik und Swing-TänzerInnen aus Palästina und der ganzen Welt! Wir haben ein großartiges Programm vorbereitet:

Seit zwei Jahren gibt es bei uns in der Neuen Nachbarschaft // Moabit jeden Montag einen Swing-Kurs (Anfänger 19.30 Uhr, Fortgeschrittene 20.15 Uhr). Dieses Jahr besuchte uns Birte Brodkorb, die die allerersten Swing-Kurse in Palästina gegründet hat. Sie lud unsere Tanzgruppe zum allerersten Swing-Austausch in Palästina ein. Daraufhin reisten im April drei unserer Tänzerinnen nach Palästina. Nun kommt die palästinensische Tanzgruppe von Birte zum zweiten Teil vom Austausch nach Berlin!

Der Berlin Palestine Swing Exchange findet an drei Tagen, vom 28. bis zum 30. September statt. Die Abschlussparty ist am Sonntag, den 30. September in der Neuen Nachbarschaft /Moabit! Kommt vorbei für einen tollen Abend mit Livemusik und Swing-TänzerInnen aus Palästina und der ganzen Welt! Wir haben ein großartiges Programm vorbereitet:

18.00 Uhr: Präsentation über die palästinensische Tanzgruppe 
19.00 – 23.30 Uhr: Swing-Party mit DJs 
19.30 Uhr: Live: The Berlin Grinders
21.00 Uhr: Live: Gipsy Rumba Oriental mit Dury De Bagh 

Eintritt: Spende (Richtwert: 5-10 Euro). Für die Mitglieder der Initiative ist der Eintritt frei.
Die Spenden an der Abendkasse werden benutzt um die Bands zu bezahlen und um die Reisekosten der palästinensischen TänzerInnen zu decken. Mehr Infos zu der Crowdfunding-Kampagne für die palästinensischen TänzerInnen hier.

 

Der fröhliche Weinberg / Literarisches Colloquium Berlin – Open Air, 7./8./9. September

Am 7./8./9. September verwandelt sich der Garten des Literarischen Colloquiums auf Carl Zuckmayers Spuren in einen echten Weinberg. Die Wannseepromenade verwandelt sich in das Rheinufer. Drei Tage lang wird hier ein großes Weinfest gefeiert: Gemeinsam mit dem Berliner Original Walter Plathe, mit Schauspielerinnen und Schauspielern der alten Volksbühne von Frank Castorf, mit Neu-Berlinern aus der Neuen Nachbarschaft/Moabit, mit dem Chor der Sing-Akademie zu Berlin, mit Literaten, einem Blasorchester und vielen weiteren Special Guests.

Carl Zuckmayers Lustspiel „Der fröhliche Weinberg“ – verfasst vor 94 Jahren am Wannsee, uraufgeführt 1925 im Theater am Schiffbauerdamm (dem heutigen Berliner Ensemble) – war der größte Theatererfolg der Weimarer Republik. Kein anderes Stück wurde häufiger gespielt; es wurde zum Skandal mit Anfeindungen von Links wie von Rechts. Konservative, Deutschnationale und Linksradikale, Katholiken, Juden und Kommunisten stellten das Werk an den Pranger und fühlten sich darin karikiert. Kirchen in Bayern verboten ihren Gemeindemitgliedern den Besuch des Stücks wegen seiner sexuell-frivolen Ausschweifungen. Rheinhessische Bauern fuhren mit Traktoren nach Berlin, um vor dem Theater ihre Mistkübel aus Protest zu entleeren. Dieses erste ‚Neue Volksstück‘ fragt in seiner Vielsprachigkeit nach einem falsch ideologisierten Heimatbegriff, der Angst vor Entfremdung und regionalem Sprachverlust – und damit auch danach, wer „das Volk“ überhaupt sein soll.

Der Dichter und Regisseur Christian Filips hat in seiner Inszenierung von Zuckmayers „Fröhlichem Weinberg“ ein buntes Völkchen versammelt, das die Stadtsprachen des heutigen Berlins erforscht. In Zuckmayers Original soll ein Weinberg versteigert werden. Hier am Grunewald kommt es aber gleich zur großen Volksauktion. „Alles muss raus!“ Deutschland – das Paradies der Trinker! Denn beim Karneval und im Suff darf alles gesagt werden. Wirklich alles?

Mit: Walter Plathe, Rosalind Baffoe, Maximilian Brauer, Susanne Bredehöft, Margarita Breitkreiz, Chor der Neuen Nachbarschaft Moabit, Thorsten Heidel, Prometheus Ensemble Berlin, Ingo mit ohne Flamingo, Kenan Khadaj, Armin Langer, Ariel Nil Levy, stefanpaul, Mudar Ramadan, Monika Rinck, Elias Schockel, Mex Schlüpfer, Sing-Akademie zu Berlin, Männerchor des Staats- und Domchors Berlin, Hubert Wild, Schwein „Schnitzel“, Raphael Zinser u.v.m.

Eine Produktion des Literarischen Colloquium Berlin. In Koproduktion mit: Sing-Akademie zu Berlin, Männerchor des Staats- und Domchors Berlin, Salam Shalom Initiative Berlin, Prometheus Ensemble Berlin, Neue Nachbarschaft/Moabit. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Konzept, Regie: Christian Filips//Musikalische Einrichtung & Komposition: Bo Wiget und Eduard Zuckmayer//Choreinstudierung: Arndt Henzelmann//Bühne: Nina Peller//Kostüm: Svenja Gassen//Dramaturgie: Felizitas Stilleke// Künstl. Produktionsleitung: Eva Lämmerzahl//Regieassistenz: Isa Schulz// Dramaturgieassistenz: Ludwig Sander//Gestaltung: Lennart Sütterlin//Ton: Lukas Grundmann, Jonathan Bruns//Licht: Andreas Harder//Bühnenmeister: Jan Krüger//Ausstattungsassistenz: Marwa Younes Almokbel.

Eintritt 15,- (Tickets auf www.lcb.de oder an den Abendkassen)

Chor der Neuen Nachbarschaft/Moabit – für Erwachsene / Neue Stimmen sind willkommen!

In diesem Sommer gründen wir den Chor und das Orchester der Neuen Nachbarschaft/Moabit – für Erwachsene!
Unser erster erfolgreicher Auftritt war im Juli beim Sommerfest. Wer hat Lust, dabei zu sein?
Man muss nicht unbedingt schon singen können, sollte aber Lust haben, auf der Bühne zu stehen. Es wird ein Theater-Chor, der spricht, aber auch singt, Instrumente spielt – und vielleicht tanzt? Eure Begabungen sind gefragt!
Im September wirken wir am 7./8./9. September mit bei der Inszenierung „Der fröhliche Weinberg“ von Christian Filips im Literarischen Colloquium am Wannsee.
Der Chor der Neuen Nachbarschaft wird auf einem alten Boot von 1923 über den See fahren und singen!
Neue Stimmen willkommen!

Die Proben finden statt am:

25.8., 18-21 Uhr (Neue Nachbarschaft Moabit, Beusselstraße 26)
26.8. 18.30-21 Uhr (Neue Nachbarschaft Moabit, Beusselstraße 26)
31.8. 15.30 Uhr (Literarisches Colloquium, Am Sandwerder 5, direkt an der S-Bahn, abends ein erster kleiner Auftritt)
02.9. 18 Uhr Hauptprobe mit Bootsfahrt über den See (Literarisches Colloquium)
04.9. 20 Uhr Hauptprobe mit Schauspielern (Literarisches Colloquium)

06.9., 17.30 Uhr, Generalprobe

07.9. 17.30 Uhr: Premiere „Der fröhliche Weinberg“
08.9. 17.30 Uhr: Vorstellung „Der fröhliche Weinberg“
09.9. 17.30 Uhr: Vorstellung „Der fröhliche Weinberg“

Sprachkurs im September / Arabisch A2

Liebe Freund*innen, ab September gibt es bei uns wieder Sprachkurs für Arabisch. Anmeldung ab sofort möglich!

Arabisch A2, jeden Donnerstag von 18.30 bis 20.00 Uhr.
Hocharabisch plus Dialekt (Syrisch). Voraussetzung: Schreiben und Lesen können.
Beginn 6. September. Kursdauer 8 Wochen.

Kosten: 50 € für den gesamten Kurs. Wer Interesse hat, melde sich bitte unter info@neuenachbarschaft.de

Wir freuen uns auf Euch!

Alle Kurse finden in den Räumen der Initiative „Neue Nachbarschaft/Moabit“ statt:
Beusselstrasse 26, 10553 Berlin.

Swing Berlin / Palästina

Liebe Freund*innen,

die Swing-Tanzgruppe der Neuen Nachbarschaft/Moabit startet ein Projekt:
Im April dieses Jahres reisten unsere Tänzer*innen nach Palästina um dort gemeinsam zu tanzen und und Swing zu vermitteln.
Im September dieses Jahres wollen wir nun Tänzer*innen aus Palästina nach Berlin einladen um gemeinsam einen Swing-Ball zu veranstalten, zu diskutieren, einander kennenzulernen.
Wir laden alle ein mitzumachen.
Damit die Veranstaltung stattfinden kann, brauchen wir noch eure Unterstützung!
Wir sammeln Geld, um die Reisekosten für die Tänzer*innen aus Palästina zu decken.

Der größte Teil ist schon zusammengekommen und wir hoffen, dass wir auch noch den restlichen Betrag stemmen können mit eurer Hilfe.

Unterstützt uns mit Spende und teilt den Link zu unserem Aufruf:
https://www.gofundme.com/berlin-palestine-swing-exchange

Wir danken Euch und erwarten Euch im Septemmber bei unserem großem „Berlin Palestine Swing Exchange“!