Aktuelles

Strandbad Tegelsee – Zentrum für Kultur und Erholung – unser Veranstaltungsprogramm 2023

Liebe Freund*innen, wir freuen uns das Veranstaltungsprogramm 2023 im Strandbad Tegelsee – Zentrum für Kultur und Erholung ankündigen zu dürfen!

Auch in diesem Sommer findet neben dem klassischen Badebetrieb ein interdisziplinäres Kulturprogramm statt mit Lesungen, Choraufführungen, Workshops, künstlerischen Interventionen und vielem mehr.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Es gilt lediglich der Eintritt ins Strandbad.
Bei Dauerregen werden wir die Veranstaltungen auf einen späteren Termin umlegen.

Adresse: Strandbad Tegelsee / Zentrum für Kultur und Erholung
Schwarzer Weg 95, 13505 Berlin
Veranstalter*innen: Neue Nachbarschaft/Moabit und Moabit Mountain College


Für das diesjährige Artist-in-Residency Programm wurde die bildende Künstlerin Rupali Patil eingeladen. Rupali lebt und arbeitet in Pune, Indien. Während ihrer zweimonatigen Residency im Strandbad Tegelsee möchte sie weiter an dem Thema Gewässer und an anderen ökologischen Fragestellungen künstlerisch forschen. Die Abschlusspräsentation und das Gespräch mit der Künstlerin finden am 13. August statt.

Die fünf Erde-Workshops konzentrieren sich auf die künstlerische Praxis in Verbindung mit Ökologie und Nachhaltigkeit. Termine: 29. Juli, 5. August, 12. August, 19. August, 26. August jeweils ab 13 Uhr.

Fantastic feminist futures ist eine Veranstaltungsreihe, in der Künstlerinnen eingeladen werden, die sich mit intersektionalen feministischen Perspektiven auseinandersetzen. Es werden prozessorientierte künstlerische Praktiken vorgestellt, im Austausch und Gespräch mit dem Publikum. Termine: 30. Juni, 7. Juli, 4. August.

Lesen am See – Im Rahmen des Zyklus werden Lesegruppen und Kollektive eingeladen, ihre Stimmen zu teilen, die sich auf die dialogische Natur des Textes selbst sowie auf die Gemeinschaft der Leser*innen und Zuhörer*innen beziehen. Die Lesungen finden sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch statt. Termine: 14. Juli, 28. Juli, 18. August.

Das Kulturprogramm und die Residency sind Teil des Projektes ARTECO (Artistic Ecologies: New Compasses, Tools and Alliances), in Kooperation mit der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam und der WHW in Zagreb.

Das Programm wird unterstützt von der Europäischen Union und der Stiftung „Between Bridges“.

Sommerschule der Neuen Nachbarschaft/Moabit: Zum dritten Mal findet in der Zeit der Schulferien auch die Sommerschule für Kinder aus Familien mit einem Fluchthintergrund statt. Organisiert wird das Projekt durch den Verein „Neue Nachbarschaft/Moabit“.

Schach am See ist ein Schachturnier, bei welchem auch Kinder und Jugendliche spielen dürfen. Es findet viermal in der Saison statt. Termine: 17. Juli, 27. August, 17. September.

Staats- und Domchor Berlin im Strandbad Tegelsee: Wir freuen uns auch darüber, unsere Kooperation mit dem Staats- und Domchor Berlin fortzuführen. Es stehen bereits zwei Konzertermine Anfang Juli.


Schach am Seeee / Sonntag 11. Juni ab 14 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde des Schönwetter-Schachs,

es ist endlich warm und Zeit für das erste Schach am Seeee des Jahres und zwar am Sonntag 11 Juni.

Wir spielen wie immer ein kleines Turnier (6-7 Runden Schnellschach), Start 14 Uhr – Ende ca. 17.30 Uhr.

Adresse: Schwarzer Weg 95, 13505 Berlin.

Das Bad ist mit dem Fahrrad gut von Tegel aus erreichbar. Mit dem Bus 222 kommt man von Tegel bis zur Haltestelle Spechtstraße in Konradshöhe und muss ein Stück zu Fuss gehen. In den letzten Sommerferien ist der Bus auch direkt zum Strandbad (Scharfenberg) gefahren, am besten auf bvg.de nachsehen. Und mit dem Auto kann man natürlich auch kommen, die Zufahrt ist nur von Konradshöhe über die Waldkauzstraße möglich. Bei gutem Wetter sind die Parkplätze aber ziemlich knapp. Und da viele Navis das nicht finden, schaut euch das bitte vorher am Stadtplan an! Weitere Infos zum Strandbad und seinem Kulturprogramm gibt es hier: http://seeee.de/visit

Eine vorherige Anmeldung zum Schachturnier ist nicht notwendig, wir freuen uns aber trotzdem darüber. Selbstverständlich dürft ihr die Einladung weiter verbreiten. Wer in den e-Mail-Verteiler aufgenommen werden will, schreibe einfach eine Mail. Und wir haben einen Telegram-Kanal: Beitritt über diesen Link: https://t.me/SCHACHgruppe (einfach in den Handy-Browser eingeben und zustimmen) Und wie immer gilt: Wer keine Nachrichten mehr über diesen Verteiler bekommen will, teile mir das bitte mit, ich lösche die Adresse dann umgehend.

Wer es am 11. Juni nicht schafft, wird weitere Chancen bekommen. Geplant sind:

Sonntag 16. Juli, Sonntag 27. Augst, Sonntag 17. September. Alle Termine sind natürlich vom Wetter abhängig.

seeeePodcast / Zwei Lerngemeinschaften: Živi Atelje DK und Hand Weaving & Observing Eye (MMC)

Zwei Lerngemeinschaften:  Živi Atelje DK und  Hand Weaving & Observing Eye

(english version is below)

In zwei Sessions, einmal vor Ort in der Neuen Nachbarschaft/ Moabit und das zweite Mal in einem Online-Meeting, tauschten wir uns über die Erfahrungen zweier Initiativen aus: das erste Hand Weaving & Observing Eye am Moabit Mountain College in Berlin gegründet und das zweite Živi Atelje DK (Living Atelier DK) in Zagreb.

Die Grundidee des Kollektivs Hand Weaving ist die Erforschung sozialer Bindungen: Durch die Arbeit mit Textilien und der Materialität des Webens als solches, seiner Dauer, der Zeit, die benötigt wird, um Wissen und Vertrauen zu gewinnen, Verständnis für das Material und Verantwortung für den Werkstoff, konzentriert sich das Kollektiv auf den Aufbau sozialer Bindungen und möglicher Transformationen. Das Živi Atelje DK wurde im Atelier der Bildhauerin Vera Dajht Kralj eingerichtet und dient als Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Herkunft. Eine sehr ähnliche Idee liegt auch der Neuen Nachbarschaft und ihrem Projekt Moabit Mountain College zugrunde. Die Erfahrungen beider Sessions wurden in Form von Podcast-Episoden für Seeee Radio aufgenommen, damit sie zirkulieren und verschiedene Communities erreichen können.

Im ersten Teil teilten die eingeladenen Künstlerinnen Marta Sala und Sveta Husakova ihre Verbundenheit mit dem Textil als Material mit. Sie stellten ihren formellen und informellen Bildungswege dar: Marta erklärte, wie ihr die Garmont Industrial School, die sie neben der Akademie der Schönen Künste absolvierte, einen spezifischen Blick auf das Textil, auf die Verantwortung gegenüber dem Material sowie auf die Handarbeit, die normalerweise von Frauen geleistet wird, gegeben hat. Sveta Husakova berichtete über ihre Erfahrungen in der Weberinnengemeinschaft in ländlichen Regionen von Belarus, die an Polen und die Ukraine grenzen: wie sie das Vertrauen der Gemeinschaft gewann, die Verbreitung von Wissen beobachtete.

Im zweiten Teil, der als Online-Session stattfand, zeichneten Cyrille Cartier und Saša Kralj nach, wie sie mit dem Vermächtnis der Keramikkünstlerin und Bildhauerin Vera Dajht Kralj arbeiten, die selbst Migrantin war und im Nachkriegs-Jugoslawien ein offenes Atelier leitete, das als sozialer Treffpunkt diente. Darauf aufbauend betreiben Cyrille und Saša einen Raum in Veras ehemaligem Studio als Living Atelier, in dem viele Initiativen und Klassen gegründet wurden und als Plattformen des Lernens und der Förderung dienen. Eines der vielen Kollektive im Živi Atelje DK setzt die Arbeit mit Keramik fort. Im Austausch mit Cyrille Cartier und Melike Bikec, einem der Mitglieder der Keramik-Klassen, haben wir uns mit Strategien des Community Buildings, mit Sprachpolitik, aber auch mit Herstellungsprozessen an sich beschäftigt.

Nicht nur Textilien erzählen plurale Geschichten!

Moderation: Agnieszka Kilian
Sound and Post-production: Biljana Pais

EN

Our new Podcast in the frame of the project communities of learning

Živi Atelje DK and  Hand Weaving & Observing Eye (Moabit Mountain College)

During two sessions, one in Neue Nachbarschaft/ Moabit and a second as an on-line meeting, we shared experiences of two initiatives: one started at Moabit Mountain College in Berlin Hand Weaving & Observing Eye and the second run in Zagreb as Živi Atelje DK (Living Atelier DK).

The very founding idea of the Hand Weaving collective  is the investigation of social ties: by working with textile and with materiality of weaving itself, its duration, the time needed to gain knowledge and trust, understanding of the material and responsibility toward the fabric, the collective focuses on the building of social connections and possible transformations. The Živi Atelje DK is an initiative established in the studio of the sculptor Vera Dajht Kralj and serves further as a place where people with different backgrounds can meet. The very similar idea underlies Neue Nachbarschaft and its project Moabit Mountain College. The experiences of the sessions were gathered in the form of podcast episodes for Seeee Radio, so they can circulate and reach out to different communities.

In the first part, invited artists Marta Sala and Sveta Husakova shared their attachment to the textile itself. They pictured their educational ways, both formal and informal: Marta explained how far the Garmont Industrial School she graduated from – along the Academy of Fine Arts – gave her a specific view on textile and the responsibility versus the fabric as well as the hand work done usually by women. Sveta Husakova shared her experiences of the research she made in the weaving community in rural Belarusian regions, nearby Poland and Ukraine: how she gained the trust of the community, observed the circulation of knowledge.

In the second part, during the on-line session, Cyrille Cartier and Saša Kralj pictured the way they work with the legacy of the studio of ceramic artists, sculptor Vera Dajht Kralj, who herself was an migrant and ran in postwar Yugoslavia an open studio, that served as a social hub. Drawing upon this attitude Cyrille and Saša, have been running the very space of Vera´s former studio as a Living Atelier, where many initiatives and classes have been started and are based as learning and support platforms. One of many collectives of Živi Atelje DK continues the work with ceramics. In the exchange we had with Cyrille Cartier and Melike Bikec, one of the members of the ceramic classes, we looked into the community building strategies, language policy, but also the making processes themselves.

Not only a textile is a plural narrative!

Podcast-Moderator: Agnieszka Kilian

Sound and Post-production: Biljana Pais

JARDIN D[‚H]IVERS / Klanginstallation mit Workshop und Diskussion / Samstag 21. Januar und Sonntag 22. Januar

Eine zweitägige Veranstaltung über die Zerbrechlichkeit von Gärten, ihre Grenzen und ihre Abhängigkeit von dem Dschungel draußen. Es ist ein Versuch, eine experimentelle, virtuelle Welt zu kultivieren und zu eröffnen, in der wir die Machtverhältnisse zwischen allen Lebewesen und den Bewohner*innen der Welt jenseits dieser Unterscheidungen und Grenzen untersuchen.

Angeregt durch die Aussage des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell: „Europa ist ein Garten, der Rest der Welt ist ein Dschungel“, ist JARDIN D[‚H]IVERS, ein Projekt des bildenden Künstlers Cẩm-Anh Lương, des Musikers Edoardo Micheli und der Mitglieder der Neuen Nachbarschaft/Moabit.

Mit einem Künstlergespräch, einer Spielinstallation, einer Klanginstallation, einer Kurzfilmvorführung und einem Klangworkshop über Ökoakustik und Klanglandschaftsökologie.

Konzept von: Cẩm-Anh Lương, Edoardo Micheli
Eingeladene Teilnehmer*innen: Lucien Danzeisen, Shane Munro, Florine Schüschke, Roland Sookias
Gefördert vom Musikfonds e. V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Im Rahmen von Vorspiel 2023

Adresse: Neue Nachbarschaft/Moabit, Beusslestraße 44, 10553 Berlin
PROGRAMM

Samstag, 21.01.23

17:30 – 19:00 Eröffnung, Präsentation und Gesprächsrunde mit dem bildenden Künstler Cẩm-Anh Lương, dem Musiker Edoardo Micheli, Lucien Danzeisen und dem Evolutionsbiologen Dr. Roland Sookias
19:00 – 21:00JARDIN D[‚H]IVERS – Eine Spiele-Installation – Cẩm-Anh Lương (Visual), Edoardo Micheli (Sound Design)
17:00 – 21:00 Klanginstallation von Lucien Danzeisen im Garten der Neuen Nachbarschaft Sonntag 22.01.22

Sonntag, 22.01.2023

15:00 – 20:00 JARDIN D[‚H]IVERS – Eine Spiel-Installation – Cẩm-Anh Lương (Visual), Edoardo Micheli (Sound Design)
mit Teilnehmer*innenn der neuen nachbarschaft Moabit e.V., Workshop-Leiter: Shane Munro
15:00 – 21:00 Klanginstallation von Lucien Danzeisen im Garten der Neuen Nachbarschaft/Moabit
20:00 – 21:00 Filmvorführung: „For Beauty, For Desire“, „after a while what is strange“ – Florine Schüschke
21:00 Uhr Soft Party

Lucien Danzeisen (*1989), geboren im Aargau (CH), besuchte das Young Composers Project (Künstlerhaus Boswil) und absolvierte einen Bachelor in Komposition (Josef Kost, Michel Roth, Bettina Skrzypczak) und Klavier (Yvonne Lang, Marc Hunziker) mit Nebenfach Cembalo (Bettina Seeliger) an der Hochschule – Musik Luzern (Abteilung Klassik). Schwerpunkte Komposition und Freie Im- provisation. Texte. 2012-2014 in Basel ansässig. 2014-2018 Studium Komposition an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Hanspeter Kyburz, Masterabschluss mit Bestnote; wohnhaft im Berliner Wedding. Lehraufträge der UdK Berlin für FEM*_MUSIC*_: GATHER (Som- mersemester 2020), Berliner Arbeitsstipendium für Ernste Musik und Klangkunst (Juni-November 2020), Stipendienprogramm „Neustart Kultur“ (Jan.-Juni 2021), AdK Berlin Sonderstipendium „INITIAL“ (Kategorie: Young Artists) (Okt.21-Jan.22). Mitglied des Insubordination Meta Orchestra.

Cẩm-Anh Lương, geboren in Daklak (Vietnam), ist eine bildende Künstlerin und multidisziplinäre Designerin mit Schwerpunkt auf kollektivem Geschichtenerzählen und immersiven Medien. Sie studierte Jura in Hanoi und studiert Kommunikationsdesign an der HTW Berlin. Für sie ist das Sammeln von Erzählungen eine Strategie, um verlorene Erinnerungen aufzuspüren, die durch die Propaganda des Regimes, den Einfluss des westlichen Kolonialismus und die Stereotypen, die einem ostasiatischen Körper aufgeprägt wurden, entstanden sind. Cẩm-Anhs Arbeit wurde in Performances für die Berlin Biennale (2018), feldfünf Projekträume (2019), nGbK (2021), Vorspiel Berlin (2022) gezeigt. Mit *foundationClass*collective wurden ihre Arbeiten auf der documenta fifteen in Kassel präsentiert. Cẩm-Anh Lương lebt und arbeitet in Berlin.

Edoardo Micheli wohnt und arbeitet in Berlin als freischaffender Komponist, Musikpädagoge und als Produktionsleiter bei der Konzertreihe KontraKlang. Er hat Musikkomposition und Philosophie in Verona, Venedig und Würzburg studiert. Er schreibt gerne Musik für Instrumente in Kombination mit fixed-media und Elektronik, und arbeitet oft mit visuellen und digitalen Künstler:innen zusammen. Er interessiert sich für künstliche und natürliche Organismen, Ökoakustik und die Musik von nicht- menschlichen Lebensformen, aber auch für kulturelle Machtbeziehungen im kolonialen und postkolonialen Kontext, und für die Beziehung zwischen Tradition und Innovation.

Shane Munro Der in Belgrad geborene und in Berlin lebende Künstler hat in Nottingham, Cambridge und bei Tobias Rehberger an der Frankfurter Städelschule studiert. Neben zahlreichen internationalen Ausstellungsbeteiligungen arbeitet Munro auch kuratorisch, u.a. für den neu eingerichteten experimentellen Projektraum Green Room des Weltkulturen Museums Frankfurt.

Florine Schüschke 2012-2020 Studium der Architektur an der Universität der Künste in Berlin. Ihre Arbeit kreist sich um Städte und Verbindungen innerhalb von Städten, um Fragen, wem die Stadt gehört, dem öffentlichen Raum und einer nicht profitorientierten Stadt.

Roland Sookias ist Forscher an der Universität Lüttich in Belgien und war zuvor am Museum für Naturkunde (Berlin) und an der Universität Oxford (UK) tätig. Seine Forschung hat meist mit Evolution der Archosaurier – einer Tiergruppe, zu der auch Krokodile, Vögel und Dinosaurier gehören – über lange Zeiträume hinweg, ihre Beziehungen zueinander (Phylogenie) und ihre Reaktion auf Umweltveränderungen zu tun. Zurzeit sammelt er 3D-Scandaten von Fossilien, um deren Entwicklung quantitativ zu analysieren. Er hat auch im Bereich der kulturolinguistischen Evolution gearbeitet und hat einen MSc in nachhaltiger Entwicklung und einen in Methoden der Conservation und Taxonomie.

Unser Jahresüberblick 2022

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen,

das Jahr 2022 liegt hinter uns, welches vom Krieg Russlands gegen die Ukraine und seit Herbst stattfindende Proteste im Iran geprägt war.
Auch für die Neue Nachbarschaft/Moabit war es ein Jahr neuer Herausforderungen und wir wollen uns an erster Stelle bei unserer Gemeinschaft bedanken, bei allen, die sich engagiert haben und die Veranstaltungen und das Programm ermöglicht haben.
Die Neue Nachbarschaft/Moabit und das Moabit Mountain College haben im Jahr 2022 zwei Standorte in Berlin bespielt und weiterentwickelt: Räume in der Beusselstraße 44 in Moabit mit unserem wöchentlichen Programm und das Strandbad Tegelsee/Zentrum für Kultur und Erholung mit einem interdisziplinären Kulturprogramm. Lesungen, Ausstellungen, Präsentationen, Artist-in-Residency, Podcasts und mehr fand im Rahmen des auf zwei Jahre ausgelegten Projektes ARTECO – Artistic Ecologies: New Compasses, Tools and Alliances – statt, in Kooperation mit der Rijksakademie van Beeldende Kunsten (Amsterdam) and WHW (Zagreb).
In den Berliner Sommerferien konnten wir auch dieses Jahr wieder die Sommerschule für Kinder und Jugendliche öffnen. Rund 50 Kinder aus der Ukraine haben die Sommertage im Strandbad mit umfangreichen Kunst- und Musikworkshops, Sport- und Badeprogramm verbracht.
Wir bedanken uns bei unseren Partner*innen und Unterstützer*innen für das Vertrauen, die Unterstützung und die schöne Zusammenarbeit!


Weihnachtsbescherung 2022. Wir danken dem Verein Schenk doch mal ein Lächeln und der WUNSCHBAUM–AKTION 2022 für die Unterstützung.

Tanzworkshops von Maddi Fuente Ubani, Dezember 2022

Eva vor dem Chor des Staats- und Domchor Berlin, Konzert und Gottesdienst im Berliner Dom, Oktober 2022

Moabit Mountain College / Hand Weaving & Observing Eye, Treffen und Workshopreihe mit Marta Sala, Oktober – Dezember 2022

Stop-Motion Workshops im Studio der Neuen Nachbarschaft/Moabit, Winter 2022

Erde-Workshop im Strandbad Tegelsee mit der Vokalistin und Komponistin Biljana Pais, August 2022
Erde-Workshop ist Teil des zweijährigen Projekts „Artistic Ecologies: New Compasses, Tools and Alliances“, in Zusammenarbeit mit WHW (Zagreb), der Rijksakademie van beeldende kunsten ( Amsterdam) und Neue Nachbarschaft/Moabit (Berlin). Kofinanziert von der Europäischen Union und der Foundation Between Bridges.


Erde-Workshop im Strandbad Tegelsee mit dem Komponisten Edoardo Micheli, Juli 2022
Erde-Workshop ist Teil des zweijährigen Projekts „Artistic Ecologies: New Compasses, Tools and Alliances“, in Zusammenarbeit mit WHW (Zagreb), der Rijksakademie van beeldende kunsten ( Amsterdam) und Neue Nachbarschaft/Moabit (Berlin). Kofinanziert von der Europäischen Union und der Foundation Between Bridges.


Sommerschule der Neuen Nachbarschaft/Moabit, Juli – August 2022, die Sommerschule wird unterstützt durch Ingeborg und Eberhard Beckherrn Stiftung und Foundation Between Bridges

Lesen am See #1: kelps – archives – connecting bodies of water
Lesen am See ist Teil des zweijährigen Projekts „Artistic Ecologies: New Compasses, Tools and Alliances“, in Zusammenarbeit mit WHW (Zagreb), der Rijksakademie van beeldende kunsten ( Amsterdam) und Neue Nachbarschaft/Moabit (Berlin). Kofinanziert von der Europäischen Union und der Foundation Between Bridges.

Lesen am See #3, Literarische Diverse Verlag im Strandbad Tegelsee.
Lesen am See ist Teil des zweijährigen Projekts „Artistic Ecologies: New Compasses, Tools and Alliances“, in Zusammenarbeit mit WHW (Zagreb), der Rijksakademie van beeldende kunsten ( Amsterdam) und Neue Nachbarschaft/Moabit (Berlin). Kofinanziert von der Europäischen Union und der Foundation Between Bridges.

fantastic feminist futures #1 mit Rupali Patil, Juli 2022
fantastic feminist futures ist Teil des zweijährigen Projekts „Artistic Ecologies: New Compasses, Tools and Alliances“, in Zusammenarbeit mit WHW (Zagreb), der Rijksakademie van beeldende kunsten ( Amsterdam) und Neue Nachbarschaft/Moabit (Berlin). Kofinanziert von der Europäischen Union und der Foundation Between Bridges.


Strandbad-Residency 2022: Gespräch mit Alina Dzeravianka „On women’s crafts, textile, embroidery – working with rural“. Strandbad-Residency 2022 ist Teil des zweijährigen Projekts „Artistic Ecologies: New Compasses, Tools and Alliances“, in Zusammenarbeit mit WHW (Zagreb), der Rijksakademie van beeldende kunsten ( Amsterdam) und Neue Nachbarschaft/Moabit (Berlin). Kofinanziert von der Europäischen Union und der Foundation Between Bridges.


Seeee-Podcast
Hier am Tegeler See mitten im Wald (aber auch mitten in der Stadt) sprechen wir über Gemeinschaft, ihre Praxis verwurzelt in Natur, Wasser & Erde, bezogen auf Zeit, Miteinander und gemeinsame Stimmen.
Seeee-Podcast ist Teil des zweijährigen Projekts „Artistic Ecologies: New Compasses, Tools and Alliances“, in Zusammenarbeit mit WHW (Zagreb), der Rijksakademie van beeldende kunsten ( Amsterdam) und Neue Nachbarschaft/Moabit (Berlin). Kofinanziert von der Europäischen Union und der Foundation Between Bridges.

Unser wöchentliches Programm in der Räumen der Beusselstrasse 44 in 10553 Berlin, Januar – Dezember 2022

Moabit Mountain College / Screening und Diskussion über die Biologin Lynn Margulis, Januar 2022

don’t be afraid, your little light, lulla, bubbles, all the night… / live performance and exhibition in virtual space, Januar 2022
Die Veranstaltung fand im Rahmen der transmediale statt.

As we spoke…#1 with Mariam Agamian and Nadiya Chushak / 11th Dec 6pm / #2 with Galina Yarmanova and Svitlana Shymko / 13th Dec 8pm

As we spoke…
 
# 1: 11th December 6pm
# 2: 13th December 8 pm 
Adresse: Beusselstrasse 44, 10553 Berlin
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#1: radio play followed by a discussion with Mariam Agamian and nadiya chushak / 11th December at 6 pm
#2: “The Wonderful Years“ film followed by a talk with authors Galina Yarmanova and Svitlana Shymko / 13th December at 8 pm
 

With the 2-day cycle we would like to create a discussion space dedicated to the queerness, feminist and divers communities in late Soviet time and today. During the session we will focus on issues such as a need of decolonization of narratives, epistemic justice, but also the power of storytelling as an important strategy in order to gain a voice. One of the elements of the session is a mind-map created collectively during the discussion designed by Anton Sivatski.

11th Dec #1 in the first part Mariam Agamian, researcher and writer, will introduce her concept of Kviradio – the queer feminist initiative she has started during the pandemic in Ukraine. This podcast radio serves as a sonic library with very diverse texts: academic, but also literary. During the session we will collectively listen to one chosen episode – based on the reading of Johanna Hedva texts “Sick Woman Theory”- which will serve as a trigger for further discussion joined by nadiya chusak.

13 th Dec #2 in the second part we will present the widely acclaimed documentary „The Wonderful Years“ („Щасливі роки“, 2018) which explores how women used to navigate sexuality, marriage and reproductive pressure in late Soviet Ukraine. It intertwines stories of 3 women and is based on archive video materials and interview excerpts from several research projects on sexuality. The screening will be followed by a discussion with the film authors Galina Yarmanova and Svitlana Shymko.
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*Language policy:
Both events will be held in English.
*The audio version of Johanna Hedva text will be presented in the translation by Mohira Suyarkulova, the original English version will be provided in paper.
*The film will be presented in the Ukrainian version with English subtitles.
Image: Still from film „Wonderful Years“
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Mariam Agamian is a grassroots researcher and writer from Kyiv who works with antiracism, queer feminism, standup comedy and theater. Is co-creator of Kviradio, the place for reading queer feminist theory and manifests, poems and faritales out loud.
nadiya chushak is a senior lecturer at Sociology Department at National University of Kyїv Mohyla Academy (Kyїv, Ukraine). nadiya’s current research interests include crip and queer theories, human-nonhuman relations.
Galina Yarmanova teaches feminist and queer theory. Currently she is a fellow researcher at Bard College Berlin. Galina works with visual and textual archives and uses decolonial queer feminist approaches in her research and activism.
Svitlana Shymko (she/her) is an independent documentary filmmaker from Ukraine, a graduate of the DocNomads international MA program in documentary film directing. Svitlana works on developing political, social and feminist topics in documentary cinema.
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The event is organized with the support of Bosch Alumni Network by International Alumni Center Berlin and in collaboration with Tandem gGmbH and MitOst.e.V.
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Hand Weaving & Observing Eye #2: with Parul Sinha / Samstag, 10. Dezember um 18:30

Hand Weaving & Observing Eye #2: with Parul Sinha
SAMSTAG, 10. DEZEMBER 2022 UM 18:30
Beusselstraße 44, 10553 Berlin, Deutschland
Artist talk with Parul Sinha
Moderated by Agnieszka Kilian
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During her talk Parul Sinha, the artist based in New Delhi will introduce us to the techniques of kantha.
This highly treasured craft practices emerged in West Bengal where the women’ communities for generations have been recycling old sarees and dhotis: layering, stitching and weaving with the threads pulled out form original cloths.
This technique is also a spiritual practice of “making whole again that which is fragmented or broken.” In her talk Parul will shed a light on the meaning of this practice, its social importance, shared knowledge, and the question of preservation of this unique technique.
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We will connect with Parul Sinha via zoom.
Image: Parul Sinha
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Parul Sinha is a visual artist, graduated in painting from the College of Art Delhi in 2016. She has been part of a book publishing in mini-majelis Documenta Fifteen. Her solo show was held at Metta Contemporary in Navi Mumbai in 2018. She has also been part of the group show in Clark House Initiative in Mumbai in 2017 and Gallery Latitude 28.

Erde-Workshops / Strandbad Tegelsee / So. 17. Juli, 24. Juli, 31. Juli, 7. August, 14. August 13:00 – 17:00

Liebe Freund*innen, wir beginnen unsere Reihe von Erde-Workshops, die in den kommenden Wochen jeden Sonntag im Strandbad Tegelsee/Zentrum für Kultur und Erholung stattfinden werden. Die Workshops werden von den Mitgliedern des Moabit Mountain College geleitet und konzentrieren sich auf künstlerische Praxis in Verbindung mit Ökologie und Nachhaltigkeit. Das Strandbad Tegelsee dient uns hier als ganz besonderes Labor unter freiem Himmel.
Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos, Anmeldung ist nicht erforderlich. Kommt und mach mit.

Erde Workshops: 

So 17. Juli 13:00 – 17:00 mit Greta Cazzola und Nicola Schüschke
So 24. Juli 13:00 – 17:00 mit Edoardo Micheli
So 31. Juli 13:00 – 17:00 mit Cam-Anh Luong und Roland Sookias
So 7. August 13:00 – 17:00 mit Cam-Anh Luong
So 14. August 13:00 – 17:00 mit Biljana Pais

Adresse: Strandbad Tegelsee /Zentrum für Kultur und Erholung
Schwarzer Weg 21, 13505 Berlin

Erde Workshop #1: Sonntag 17. Juli 13:00 – 17:00

IMPRINTS – Workshop on mapping and printing mit Greta Cazzola and Nicola
We want to map the traces of findings that we make on a common stroll around the Strandbad. As a first step, we go on a walk look for human trash traces as well as natural and organic materials. We will then sort our findings and print them on paper.

Die Erde Workshops werden im Rahmen des zweijährigen Kooperationsprojekts ARTISTIC ECOLOGIES präsentiert: NEW COMPASSES, TOOLS AND ALLIANCES, das in Zusammenarbeit mit WHW (Zagreb), Rijksakademie van Beeldende Kunsten (Amsterdam) und Neue Nachbarschaft/Moabit (Berlin) konzipiert wurde. Das Projekt wird von der Europäischen Union co-finanziert und Between Bridges Foundation (Berlin).

Erde-Workshop is a part of the two-year collaborative project Artistic Ecologies: New Compasses, Tools and Alliances conceived in collaboration with WHW, Zagreb, the Rijksakademie van beeldende kunsten, Amsterdam, and Neue Nachbarschaft/Moabit, Berlin.
Co-funded by European Union and Foundation Between Bridges.

Hand Weaving & Observing Eye #1: Workshop mit Marta Sala / Mittwoch 9. November um 19 Uhr

We are starting with the Collective of Hand Weaving & Observing Eye!
For the very first meeting Marta Sala, an artist who profoundly works with textiles, will introduce us to the basic techniques of weaving. While doing this we will take a walk into the past histories of textiles, nowadays struggles, and possible futures.
Join us! Workshop is held in English and German.
We have a few hand looms to share but if you have already yours, take with you! Below you find follow-up dates & events.
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On Waeving Hand & Observing Eye:
Textile is plural narrative. Inspired by Anne Albers texts we see weaving as a kind of open-source formula that is complex and plural, but also very particular. It is dependent on common and shared knowledge but at the same time on the specific geographical, natural and human context. This diversity and similarity, repetition and rapture become the starting point for our community of weaving hands. By employing our hands and eyes, acquiring different techniques, we open ourselves to each other. Weaving as very material practices reflects on very valid social issues: the building of social connections and possible transformations.
Together in very diverse formats we inquire about the nature of social hand weaving practices: a time needed to gain knowledge and trust, understanding of material and responsibility toward the fabric. Moving weaving out of the private and isolated spaces into the open public one we want to gain a new visibility of such phenomena as duration, or laborious crafting. What is important to us: Textile became a witness of struggle and social change. …Textile is definitely a plural narrative!
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Marta Sala is a transdisciplinary artist focusing in her practices on such issues as the commons and ecology, the problem of waste, marginalization and solidarity in diversity. She has graduated from Garmont Industrial School when she learned to work with textiles, and Painting at the Academy of Fine Arts in Krakow. Marta has also studied “Art in Context” at the Universität der Künste in Berlin. Her artistic practice includes painting, installation, sewing, costume design, video, performance, participative and public art. She creates works from various material remains to extract individual poetic narratives.
Image: Otti Berger, Book (detail), mid 1930s, cotton, 9.5 x 24.1cm (3 3/4 x 9 1/2 in.), image: public domain
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The follow – up events:
17th November 7 pm Workshop with Marta Sala
3rd December 7 pm Artist talk with Parul Sinha

Reconstructing the change. A case study of a neighborhood in Tehran / Mi 19. Oktober um 18 Uhr

Reconstructing the change. A case study of a neighborhood in Tehran

ein Gespräch mit Mahshid Balauzadeh, moderiert von Agnieszka Kilian
Sprache /Language/ Englisch + geflüsterte Übersetzung

19. Oktober, um 18.30

Neue Nachbarschaft/Moabit, Beusselstraße 44, 10553 Berlin
Eintritt frei

For my sister, your sister, our sisters. (…) For air pollution. For Waliasr avenue, and its dying trees. For the innocent forbidden dogs. For all the houses that have collapsed. For missing normal life. 
(protest song „Baraye“ by Shervin Haijpur)
Während des Gesprächs wird die iranische Architektin Mahshid Balauzadeh ihre Forschungen zu einer auf die Einwohner ausgerichteten Stadtentwicklung des Teheraner Stadtteils «Imamzadeh Yahya» vorstellen. Diese Fallstudie wird als Ausgangspunkt dienen, den sozialen Wandel im heutigen Teheran besser nachvollziehen zu können, denn eine unausgewogene und rasante Stadtentwicklung führt zu einem ungleichen Zugang zu öffentlichen Ressourcen und Dienstleistungen. Mit diesem sozialpolitischen Ansatz werden die sozialen Ungleichheiten im heutigen Teheran und Bottom-Down-Aspekte der Stadtplanung, aber auch die generelle Frage nach der Wiederbelebung historisch wertvoller Orte besprochen.
Diese kritische Stadtanalyse wird weiter als Grundlage dienen, um mögliche alternative Strategien zu diskutieren, auch in Bezug auf die aktuelle Situation: das Recht auf Stadt, die Rolle von semi-privaten Räumen in Protesten und die Initiativen von Einwohnern.

Mahshid Balazadeh ist eine Forscherin im Bereich der Stadtplanung sowie der sozialen Aspekte der Architektur, urbaner Transformation und der Bottom-Down-Prozesse der Stadtgestaltung. Mahshid studierte Architektur an der Azad University West Tehran Branch (BA) und an der TU Berlin (Master). Ihre Masterarbeit konzentrierte sich auf eine einwohnerorientierte Stadtentwicklung in Teheran. Während ihres Masterstudiums arbeitete sie für Gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner sowohl in Großprojekten – Compound-Komplexen – als auch in Kleinprojekten in Berlin. Sie ist Mitglied der Initiative Neue Nachbarschaft/Moabit.
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During the talk, Iranian architect Mahshid Balauzadeh will present her research on resident-oriented urban development in the neighborhood of Imamzadeh Yahya in Tehran. This case study will serve as a starting point for a better understanding of the social change taking place in Teheran, where imbalanced and rapid urban development can lead to unequal access to public resources and services. From this sociopolitical angle we will discuss the social inequalities and bottom-down aspects of urban planning in today’s Teheran, as well as the more general question of an urgent need to rethink the processes of revival of historically valuable places.
This critical analysis of the city will further a basis to discuss a toolbox of strategies, also regarding the current political situation: reclaiming the right to the city, the role semi-private spaces play in protests, and civic initiatives.

Mahshid Balazadeh is a researcher interested in the social aspects of architecture, urban transformation, and the bottom-down innovative solutions and processes in this field. Mahshid graduated from Azad University West Tehran Branch (BA) and the Berlin Institute of Technology (Master). Her master’s thesis focused on a case study of local resident-oriented urban development in Tehran. During her master’s studies, she worked for the architecture firm Gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, in both large scale, compound-complexes, as well as small scale projects here in Berlin. She is a member of the Neue Nachbarschaft/Moabit community.