Aktuelles

Badstraßenkiez macht keinen Müll /Pilotprojekt mit Mimen im Wedding

Seit gestern sind sie zu sehen: Die goldenen Mimen auf den Straßen im Badstraßenkiez!
Immer öfter wird Sperrmüll direkt auf die Straße vor die eigene Haustür entsorgt. Unsere Mimen machen sich Sorgen! Unter dem Motto „Badstraßenkiez mach keinen Müll“ wollen sie uns darauf aufmerksam machen, dass der Müll in die Mülltonnen gehört und der Sperrmüll entsorgt werden soll. Unsere Straßen, unser Kiez, ohne Müll, macht mit!
Das Pilotprojekt „Badstraßenkiez mach keinen Müll“ wird im Auftrag des
Quartiersmanagement Badstraße von der Neuen Nachbarschaft/Moabit durchgeführt.

 


Seit Sommer diesen Jahres sind goldene Miminnen, ganz nach dem Vorbild der Mimen*innen in Bogota, im Badstraßenkiez unterwegs, um die Bewohner*innen zu sensibilisieren.
Anfang 2000 setzte der damalige Bürgermeister von Bogotá Antanas Mockus über 400 Mimen*innen auf den Straßen der Millionenmetropole ein, um die hohe Anzahl an Verkehrsunfällen zu reduzieren, die durch Mißachtung der Verkehrsregelungen verursacht wurden. Er erreichte mit dieser Aktion fast eine Halbierung der Unfallzahlen.
Antanas Mockus, kolumbianische Philosoph und Mathematiker ist ein Visionär, der nach unkonventionellen Lösungen für Probleme der heutigen Gesellschaften sucht. Die Herausforderungen des Zusammenlebens vor allem in den großen modernen urbanen Räumen, sollen nicht durch Abgrenzen und Strafen gelöst werden, sondern durch kreative Ideen. Sie sollen die Bürger*innen dazu bringen mitzudenken und zu partizipieren. „If people know the rules, and are sensitized by art, humor, and creativity, they are much more likely to accept change,” sagt Antanas Mockus.
Die Aktion läuft in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Badstraße.

Mimenparade zum BSR Recyclinghof Behmstraße in Begleitung der rbb Abendschau. 1.11.2019

 

5. Moabiter Nachbarschafts-Schachturnier / Sonntag, 29. September / 13 Uhr

Die Schachgruppe Neue Nachbarschaft/Moabit lädt ein:

5. Moabiter Nachbarschafts-Schachturnier

Das Turnier ist für alle offen.

Wir spielen in den Räumen der Neuen Nachbarschaft/Moabit.
Geplant sind (abhängig von der Zahl der Teilnehmer/innen)
6-7 Runden Schnellschach mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler*in.
Die Auslosung erfolgt so, dass möglichst gleich starke Spieler*innen gegeneinander spielen.

Auch Kinder und Jugendliche sind willkommen.
Geöffnet ab 10.00 (Frühstücksbuffet)
Turnierbeginn 13.00
Ende ca. 17.30

 

Die SCHACHGRUPPE Neue Nachbarschaft/Moabit
ist ein offener Termin. Wir treffen uns jeden Dienstag um 19.30 in der Neuen Nachbarschaft/Moabit.
Alle Schach-Begeisterten und Schach-Interessierten sind willkommen.

Familiär / DER GELBE VOGEL, DER KEIN HAUS HATTE / Samstag, 28. September, 11 Uhr

Liebe Freund*innen,
die Singreihe „Familiär!“ geht weiter!

Das nächste Konzert findet am Samstag, 28. September statt.
Beginn 11 Uhr, Eintritt ist frei. Adresse: UdK, Probensaal, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin.

DER GELBE VOGEL, DER KEIN HAUS HATTE

Mit Texten und Zeichnungen von Bayan Zoualghina und Amassia Ali Khan

Gast-Ensemble: Kurrende I des Staats- und Domchors Berlin
Leitung: Gudrun Gierszal


Der gelbe Vogel, der kein Haus hatte
Mit Texten und Zeichnungen von Amassia Ali Кhan und Bayan Zoualghina
Deutsch/Arabisch
Erschienen: 2019
ISBN 9-783948-030087

Familiär!

In Kooperation mit dem Staats- und Domchor Berlin und der Neuen Nachbarschaft/Moabit findet eine Reihe von Mitsingkonzerten in der Universität der Künste Berlin statt. Bei diesen Konzerten stellen die jungen Autorinnen und Autoren der Neuen Nachbarschaft/Maobit ihre Bücher vor.
Die Jungen und Mädchen des Staats- und Domchors und der Sing-Akademie studieren dazu in einem Kurzkonzert passende Lieder ein aus den Herkunftsländern der Autorinnen und Autoren sowie thematisch passende deutsche Volkslieder und Gesänge, aber auch Neukompositionen.

The Art of Direct Action / Buchvorstellung // Konzert / art critics orchestra / Donnerstag, 26. September, 19:30 Uhr

Die Neue Nachbarschaft/Moabit, Moabit Mountain College, Sternberg Press und das artsprogram der Zeppelin Universität

laden herzlich ein zu einem Podiumsgespräch mit Cara Jordan, John Roberts, Philipp Kleinmichel und Karen van den Berg
anlässlich der Buchvorstellung „The Art of Direct Action“.
Anschließend Konzert um 21 Uhr: art critics orchestra.

Zum Buch
Eine der wichtigsten Veränderungen innerhalb der zeitgenössischen Kunst der letzten zwei Jahrzehnten besteht wohl darin dass die Arbeit von Künstler*innen und künstlerischen Kollektiven sich von einer symbolischen Praxis auf das direkte Agieren in sozialen Kontexten verlagert hat. In der Publikation wird gezeigt, warum dieser Übergang unser Verständnis von künstlerischer Produktion insgesamt verändert und dazu anregt, die Rolle der Kunst in der Gesellschaft grundsätzlich zu überdenken. Das Buch vereint international anerkannte Künstler, Wissenschaftler und Experten auf dem Gebiet der sozial engagierten Kunst, um die historische Entwicklungen in diesem Bereich zu beleuchten zu untersuchen, welche Rolle dabei das von Joseph Beuys entwickelte Konzept der sozialen Plastik gespielt hat. Die Beiträge enthalten theoretische Reflexionen, historische Analysen und kritische Debatten über exemplarische sozial engagierte Kunstprojekte seit den 1970er Jahren und untersuchen Strategien, Chancen und Misserfolge dieser Projekte.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Zum Konzert
art critics orchestra
mit
songs gegen rechts. mit joseph beuys.
Micz Flor, Gitarre
Andreas Schlaegel, Gesang, Drums
Raimar Stange, Bass
Beginn um 21 Uhr

EN:
Neu Nachbarschaft/Moabit, Moabit Mountain College, Sternberg Press and the artsprogram of Zeppelin University

cordially invite

to a panel discussion with Cara Jordan, John Roberts, Philipp Kleinmichel and Karen van den Berg

on the occasion of the book presentation „The Art of Direct Action“

Concert at 21h: art critics orchestra

One of the most significant shifts in contemporary art during the past two decades concerns artists and collectives who have moved their artistic focus from representation to direct social action. This publication shows why this transition might change our understanding of artistic production at large and make us reconsider the role of art in society. The book gathers internationally recognized artists, scholars, and experts in the field of socially engaged art to reflect upon historical developments in this field and explore the role that German artist Joseph Beuys’s concept of social sculpture played in its evolution. The contributions provide theoretical reflections, historical analysis, and frame critical debates about exemplary socially engaged art projects since the 1970s in order to examine the strategies, opportunities, and failures of this practice.
The event will be held in English

on 26 September 2019 at 19.30h
at Neue Nachbarschaft/Moabit
Beusselstrasse 26, Berlin

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

SOMMERFEST /Samstag, 22. Juni, ab 14 Uhr

Liebe Freund*Innen,

Das Sommerfest der Neuen Nachbarschaft/Moabit naht!

Programm ab 14:00 Uhr:

Ab 14:00 Uhr
Arabisches Buffet
(Für Mitglieder der Initiative 3 Euro, auswärtige Gäste 5 Euro)

15:00 bis 16:00 Uhr
Einweihung der Kinderbibliothek der Neuen Nachbarschaft/Moabit
Die Bücher sind eine Schenkung von Lisa Siebert
Lesemarathon für Kinder und große Kinder

15:00 Uhr
Jodeln mit Moabit Mountain College, Leitung Bo Wiget

15:30 Uhr
Das Moabit Mountain Junior College stelt das Moabit Mountain Memory Spiel vor.

Ab 17 Uhr
Unsere MMC-Kollektive stellen sich vor

Ab 19 Uhr
Konzert: Arabische Musik (Oud) mit Walid El-Wanni

Bar, Musik, Open End

Familiär / TSCHAD! / Samstag, 15. Juni, 11 Uhr

Liebe Freund*innen,
die Singreihe „Familiär!“ geht weiter!

Das nächste Konzert findet am Samstag,15. Juni statt.
Beginn 11 Uhr, Eintritt ist frei. Adresse: UdK, Probensaal, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin.

Mit Texten und Zeichnungen von Adam Mohammed (Tschad)

Gast-Ensemble: Kurrende I des Staats- und Domchors Berlin

Leitung: Cornelia Knoch


Im Tschad, Mit Texten und Zeichnungen von Adam Mohammed, Deutsch/Arabisch
Erschienen: 2019 ISBN 9-783948-0300018

Familiär!

In Kooperation mit dem Staats- und Domchor Berlin und der Neuen Nachbarschaft/Moabit findet eine Reihe von Mitsingkonzerten in der Universität der Künste Berlin statt. Bei diesen Konzerten stellen die jungen Autorinnen und Autoren der Neuen Nachbarschaft/Maobit ihre Bücher vor.
Die Jungen und Mädchen des Staats- und Domchors und der Sing-Akademie studieren dazu in einem Kurzkonzert passende Lieder ein aus den Herkunftsländern der Autorinnen und Autoren sowie thematisch passende deutsche Volkslieder und Gesänge, aber auch Neukompositionen.

Das Projekt findet statt in Zusammenarbeit mit der Aktion KulturAllianzen

MMC-Workshop mit Bo Wiget: Jodeln / 28.-29. Mai

Dienstag 28. Mai und Mittwoch 29. Mai, 18 bis 20 Uhr

Die menschliche Stimme ist nicht allein zum Sprechen da. Das erkennt man schon an ihrem Tonumfang. Eine uralte Tradition der vokalen Mitteilung, die fast den ganzen stimmlichen Tonumfang einsetzt, wird heute unter dem Begriff Jodeln zusammengefasst: ein Gesang mit sinnfreien Silben, in Brust- und Kopfstimme. Mal mit genau festgelegter Melodie, mal improvisiert. In den Hügeln und Bergen Süddeutschlands, Österreichs, der Schweiz und Frankreichs wird diese Tradition besonders gepflegt. Gejodelt wird aber schon immer und auf der ganzen Welt. In Afrika und auf Grönland, in Skandinavien und in Nord- und Südamerika und auf Südseeinseln. Berge können Menschen in einen Zustand des Jodelns versetzen, denn Jodeln kann Berge versetzen.

Bo Wiget, selbst in einer jodelfreudigen Berggegend und -gesellschaft groß geworden, führt ein in die Technik des volkstümlichen Gesangs und lädt zum alpinen Stegreifjodeln. Sinnfreiheit ist garantiert.

Für die Mitglieder der Initiative ist die Teilnahme kostenfrei
Externe Mitglieder: 25 Euro
Um eine Anmeldung wird gebeten, schreibt uns eine kurze E-Mail an: neuenachbarschaft@gmail.com

Adresse:

Beusselstrasse 26, 10553 Berlin

Mit freundlicher Unterstützung der Foundation for Arts Initiatives

Between Bridges Foundation

Konzert / Insi’Jam / Samstag, 18. Mai, 20:30 Uhr


Foto: @ Can Rastovic

Das im Zuge des Moabit Mountain College gegründete Kollektiv Insi’Jam tritt zum ersten Mal auf!

Insi’Jam sind verschiedenste Musiker_innen und Musikliebhaber_innen und treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Musizieren und voneinander lernen. Bei der wöchentlichen Jam Session entstand die Idee, ein Projekt auf die Beine zu stellen, das sich die Verbindung von unterschiedlichen Musikstilen, Sprachen, sowie Instrumenten zum Ziel setzt. Die Lieder, die wir auf Arabisch, Deutsch, Dari und Türkisch spielen, thematisieren die verschiedene Zugänge und Erfahrungen zur und mit Musik.

Einlass: 20.00 Uhr
Beginn: 20.30 Uhr
Danach: Konzert BIG BAD SHAKIN‘

Adresse: Beusselstrasse 26, 10553 Berlin

Eintritt frei

Poet’s Corner Moabit / Dienstag, 11. Juni, 20:00 Uhr

„Wir sind die Menschen unter den Wiesen…“
Überall ist Raum für Poesie! In dieser zweisprachigen Lesung (arabisch/deutsch) ist das Poesiefestival mit seiner Reihe „Poet’s Corner“ zu Gast auf der Wiese. Es lesen Dichterinnen und Dichter, die in Moabit wohnhaft sind oder hier regelmässig gemeinsam arbeiten:
Ruth Johanna Benrath | Bettina Hartz | Arabisch-deutsches Literatukollektiv Wiese (Nauras Ali, Marwa Younes Almokbel, Orsolya Kalász, Rahaf Gharzaddien, Kenan Khadaj)

Moderation: Christian Filips

In Kooperation mit dem Poesiefestival Berlin

Beginn 20 Uhr

Adresse: Beusselstrasse 26, 10553 Berlin
Eintritt frei

„نحن الرجالُ تحت المروج..“
في هذه الفعالية الثنائية اللغة „عربي-ألماني“، كل مكانٍ سيكون فضاءً للشعر!
ضمن فعاليات مهرجان الشعر العالمي في برلين ستكون „فيزا“ ضيف فعالية „زاوية الشعراء-مؤابيت“ حيث سيقرأ شعراء يعيشون في منطقة مؤابيت في برلين مع:
روث يوهانس برانت\ بيتينا هيرتس، ومجموعة فيزا الأدبية „نورس علي، مروة يونس المقبل، أورشولا كلاس، كنان خداج“
يدير اللقاء: كريستيان فيلبس
بالتعاون مع مهرجان الشعر العالمي

 

Zum NSU-Komplex / Mittwoch, 17. April, 20 Uhr

Gespräch: Laura Frey vom Bündnis „Tribunal NSU-Komplex auflösen“ und Ulf Aminde , Mahnmal Keupstraße, Initiative „Herkesin Meydanı-Platz für alle“, moderiert von Raimar Stange.

Das „Tribunal NSU-Komplex auflösen“ ist ein breites Bündnis von Initiativen die solidarisch mit Betroffenen des NSU – Terrors sind. Laura Frey wird dieses Bündnis vorstellen, über das Tribunal das 2017 in Köln stattgefunden hat berichten und einen Ausblick auf kommende Aktivitäten geben. Im Gespräch mit ihr wird Ulf Aminde über die Idee seines Mahnmals an der Keupstraße reden, dass an die vom NSU verübten rassistischen Bombenanschläge erinnern soll. Er berichtet dabei auch über die mit dem Mahnmal verbundenen Auseinandersetzungen mit der Stadt Köln, die die Realisierung des Mahnmal bisher verhindert hat.

PHOTO©JASPER KETTNER

 
Mittwoch, 17. April, 20 Uhr.
Eintritt frei.
Adresse: Neue Nachbarschaft/Moabit
Beusselstrasse 26, 10553 Berlin

 
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung GLOBAL NATIONAL. KUNST ZUM RECHTSPOPULISMUS im Haus am Lützowplatz statt.