Aktuelles

WAS ICH SCHON IMMER MAL LESEN WOLLTE… #5 / Sonntag 18. März, 19 Uhr

…Erika will nach Hause. Sie gibt einen guten Rat: gehen Sie in Wien einfach herum und atmen Sie tief ein. Anschließend spielen Sie Franz Schubert, diesmal aber richtig!

Am Sonntag, den 18. März, um 19 Uhr die nächste Folge der Erfolgsserie:

WAS ICH SCHON IMMER MAL LESEN WOLLTE…
WELTLITERATUR MIT BREDEHÖFT & RAMADAN

DIESMAL: DIE KLAVIERSPIELERIN VON ELFRIEDE JELINEK
(deutsch-arabisch)


Live und in Farbe in der Neuen Nachbarschaft/Moabit, 19-21 Uhr

CAST:
KLAVIERSCHÜLER WALTER BREMER – MUDAR RAMADAN
KLAVIERLEHRERIN ERIKA KOHUT – STEFANPAUL
DIE MUTTER: SUSANNE BREDEHÖFT – BERLIN
GASTARBEITER, SCHULORCHESTER – KOLLEKTIV „WIESE“

Ja, sie werden wieder vorlesen, Habibis! Bredehöft & Ramadan!
Sie lesen aus dem Roman „Die Klavierspielerin“ der österreichischen Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek: Die Szenen beim Klavierunterricht, in der Peepshow und während der Schulorchesterprobe. Sie üben, üben und üben… Klavier, Arabisch und Deutsch.
Ja, sie werden auch wieder ein bißchen Theater spielen, Haneke und Isabelle Huppert in Damaskus, mit viel Wiener Schmäh. Das kann ganz dilettantisch werden, naiv, improvisiert, rudimentär, chaotisch. Sämtliche Kunst dabei vergessen. Und ja, Klavier wird auch gespielt, vielleicht sogar „Für Elise“…
Es wäre super, wenn Ihr den Roman „Die Klavierspielerin“ von Elfriede Jelinek vorher noch nicht gelesen habt. Wenn nicht, bekommt Ihr ihn einfach noch einmal vorgelesen! Wir sind ja alle nicht aus Playmobil: https://www.youtube.com/watch?v=_7cAHc6rCjg

Familiär / Mitsingkonzerte / TIERBABYBINGO, BAGDAD / BERLIN!

Liebe Freund*innen,

wir freuen uns den ersten Termin der Singreihe „Familiär!“ anzukündigen:
„TIERBABYBINGO: BAGDAD / BERLIN“. Lieder von der Spree und vom Tigris. Mit Texten und Zeichnungen von Abbas Al-Shafeay Samstag, 17. März, Akademie der Künste, 10:30 und 12 Uhr, in der Bundesallee 1-12.

Familiär – Offene Singen für Familien!
In Kooperation mit dem Staats- und Domchor Berlin und der Neuen Nachbarschaft/Moabit findet eine Reihe von Mitsingkonzerten in der Universität der Künste Berlin statt. Bei diesen Konzerten stellen die jungen Autorinnen und Autoren der Neuen Nachbarschaft/Maobit ihre Bücher vor.
Die Jungen und Mädchen des Staats- und Domchors und der Sing-Akademie studieren dazu in einem Kurzkonzert passende Lieder ein aus den Herkunftsländern der Autorinnen und Autoren sowie thematisch passende deutsche Volkslieder und Gesänge, aber auch Neukompositionen.

Auf zum TIERBABYBINGO, BAGDAD / BERLIN!

Familiär: Die Mitsingkonzerte für die ganze Familie.
Mit Liedern von der Spree und vom Tigris.
Mit Texten und Zeichnungen des Malers Abbas Alshafeay.
Die Kurrende II des Staats- und Domchors Berlin präsentiert die Kantate „Komm, wir gehen in den Zoo“.
Die Kinder der Neuen Nachbarschaft/Moabit sind zu Besuch.
Und als Spezialgast ist mit dabei: Saad Shamir aus Köln, Experte für traditionelle irakische Musik.

Die Berliner Hasenjungen hoppeln
einfach so durchs Brandenburger Tor
und quäken und mümmeln und
pfeifen und kötteln.
*
Der junge Hase von Bagdad denkt nach.
Er hat seinen Schatten gesehen.
Der Hase knuspelt mit den Zähnen.
Er hat seinen Schatten gesehen!

Wir bitten darum, sich für eine der beiden Vorstellungen Tickets zu reservieren (große Nachfrage!). Der Eintritt ist frei.

Mit Texten und Zeichnungen von Abbas Alshafaai (Irak)
Gast-Ensemble: Kurrende II des Staats- und Domchors Berlin
Patrick Orlich – Kontrabass
Jakub Sawicki – Piano
Saad Thamir – Percussion & Gesang
Leitung: Kai-Uwe Jirka

Weitere Informationen hier:
http://www.sing-akademie.de/70-0-Mitsingen.html

Familiär-Flyer-alle Termine
Das Projekt findet In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung statt.

 

Buch / Tierkinder. Berlin-Bagdad / Abbas Al-Shafeay

Liebe Freund*innen,

die Neue Nachbarschaft/Moabit macht Bücher für Groß und Klein für die Nachbarschaft aus der ganzen Welt!
Unsere jungen Autor*innen kommen aus Afghanistan, Albanien, Irak, Kamerun, Syrien, Tschad, Tschetschenien.
Die Texte und die Illustrationen werden im Studioraum der Initiative entwickelt. Alle Bücher erscheinen bilingual.

Wir freuen uns Euch das erste Buch zu Präsentieren:

Tierkinder. Berlin-Bagdad
mit Texten und Zeichnungen von Abbas Al-Shafeay

Das Buch erscheint zu der Veranstaltungsreihe „Familiär“

Zur REIHE FAMILIÄR! 2018:
In Kooperation mit dem Staats- und Domchor Berlin und der Neuen Nachbarschaft/Moabit findet in diesem Jahr unter den Titel „FAMILIÄR!“ eine Reihe von Mitsingkonzerten in der Universität der Künste Berlin statt. Bei diesen Konzerten stellen die jungen Autorinnen und Autoren der Neuen Nachbarschaft/Maobit ihre Bücher vor. Die Jungen und Mädchen des Staats- und Domchors und der Sing-Akademie studieren dazu in einem Kurzkonzert passende Lieder ein aus den Herkunftsländern der Autorinnen und Autoren sowie thematisch passende deutsche Volkslieder und Gesänge, aber auch Neukompositionen.

Das Projekt findet In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung statt.

Weitere Informationen hier:
http://www.sing-akademie.de/70-0-Mitsingen.html

Alle Bücher sind in der Initiative „Neue Nachbarschaft/Moabit“ erhältlich.

FLUCHT – IN UNSEREN MEDIEN und IN MEINEN AUGEN / Vortrag, Film und Diskussion / Mittwoch, 7. März, 20:30 Uhr

FLUCHT – IN UNSEREN MEDIEN und IN MEINEN AUGEN
Vortrag, Film und Diskussion
20:30 Uhr
Im Jahr 2015 erreichten mehr als eine Million Menschen über den gefährlichen Seeweg des Mittelmeers Europa. Seitdem berichten die Medien über die „Krise“ für Europa und Deutschland und zeigen Bilder von anstürmenden, identitätslosen Massen.

Am Mittwoch, den 7. März fragen wir uns in der Neuen Nachbarschaft: Gibt es in unseren Medien auch andere, vielseitigere Perspektiven auf Flucht?
Dazu stellt Jutta Brennauer, Studentin des Masters „Medien und Politische Kommunikation“ an der Freien Universität Berlin, die Ergebnisse ihrer Untersuchung von 300 Zeitungsartikeln im Jahr 2015 und 2016 vor. Statt mit der Krisenberichterstattung aus dem Politikteil beschäftigte sie sich mit dem Wirtschafts- und Kulturteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung.
Anschließend zeigt der Dokumentationsfilm In Meinen Augen  
von Raphael Schanz eine andere Seite: Fünf geflüchtete Menschen lassen die Medienbilder auf sich wirken und kommentieren sie, während sie Pressefotos und kurze Fernsehausschnitt sehen. Die Reaktionen entfachen eine Auseinandersetzung über Identität, Menschlichkeit und Würde. Es entsteht Raum für eigene Geschichten, Kritik an der vorurteilsbelasteten Berichterstattung und die Frage, wie sie eigentlich gerne gesehen werden würden.

Im Anschluss wollen wir darüber mit Jutta Brennauer und Raphael Schanz weiterdiskutieren.

Eintritt frei
Adresse: Beusselstrasse 26, 10553 Berlin

Ansichten eines Films / Part 1 / Freitag, 2. März, 21 Uhr

Ansichten eines Films

kuratiert von Bruno Siegrist

Wir verstehen die Filmreihe als den Versuch, Filme zu zeigen, die thematisch weitgehend Allgemeingültigkeit aufweisen. Filme, die zum Gespräch einladen. Filme, die in ihrer Fülle andere Blicke auf gängige Themen, sowie andere Themen in gängigen Blicken erzählen. Wir unterscheiden dabei nicht zwischen als Meisterwerke in die Kinogeschichte eingegangenem und wenig bekannter Videokunst. Jeder Film hat seine eigene Sichtweise auf Kino und Kunst, jedoch ebenso auf die Gesellschaft, die ihn umgibt und der er entspringt. Wir freuen uns auf das gemeinsame Filmschauen und anregende Gespräche danach.

jeden 1.Freitag im Monat 21:00 Uhr

PART 1:

Freitag, 2. März um 21 Uhr

Adresse: Beusselstrasse 26, 10553 Berlin

Eintritt frei

 

Views of film

We understand the series of screenings as the attempt to show films with vastly universal content. Film that invite to talk about them. Films that work with different views on common topics as well as different topics in common views. Therefor we are not differentiating between masterworks of film history and little known video art. Each film has its own perspective on cinema and art, but at the same time on the society, that surrounds it and that it originated from. We are looking forward to watching films together followed by a conversation among the participants.

Every 1st frieday of the month 9 pm

WAS ICH SCHON IMMER MAL LESEN WOLLTE… #4 / Dienstag, 27. Februar, 20:30 Uhr

…, daß sich die Welt in einem Tage herumdreht. Was für eine Zeitverschwendung! – wo soll das hinaus? So geschwind geht Alles! – Wozzeck, ich kann kein Mühlrad mehr sehen, oder ich werd’ melancholisch!“

„Kommt, ihr kleinen Krabben!“ (Georg Büchner)

Am Dienstag, den 27. Februar, die nächste Folge der Erfolgsserie:

WAS ICH SCHON IMMER MAL LESEN WOLLTE…
WELTLITERATUR MIT BREDEHÖFT & RAMADAN

DIESMAL: WOYZECK VON GEORG BÜCHNER
(deutsch-arabisch)

Live und in Farbe in der Neuen Nachbarschaft, 20.30-22 Uhr

CAST:
MUDAR RAMADAN (WOYZECK – ALEPPO / BRANDENBURG)
SUSANNE BREDEHÖFT (DER TAMBOURMAJOR – DIESMAL AUS BONN PER VIDEO ZUGESCHALTET)
DAS KOLLEKTIV: DIE WIESE (STATISTERIE – BERLIN)

Ja, sie werden wieder vorlesen, Habibis!
Sie lesen die Szenen in der Kammer, in der Kaserne und im Kramladen. Sie rasieren einander. Auf Deutsch. Und auch auf Arabisch. Sie vollziehen den Mord – ohne Unterbrechung! Und sie verlesen die Rede des Gerichtsdieners.
Ja, sie werden auch ein bisschen spielen, arab Mattes & Kinski, möglichst ohne Sätze. Das kann ganz dilettantisch werden, naiv, improvisiert, rudimentär, chaotisch. Vielleicht mit ein paar Eingeweihten – Euch? Das Spielen kann die Atmosphäre des Stücks völlig brechen. Soll uns alle zu Fremden machen. Sämtliche Kunst vergessen. Ja, sie singen das Lied von den zwei Hasen, die sich wieder aufgerappelt hatten. Und hören irre Stimmen, viele. Kommt Euch bekannt vor?

Es wäre super, wenn Ihr „Woyzeck“ von Georg Büchner vorher gelesen habt. Wenn nicht, bekommt Ihr ihn einfach vorgelesen.
Wir sind ja alle nicht aus Playmobil.

1. Moabiter Nachbarschafts-Schachturnier / Sonntag, 4. März

Die Schachgruppe Neue Nachbaraschaft/Mobit trifft sich jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr.
Die Gruppe ist offen für alle, die Lust haben regelmäßig oder hin und wieder Schach zu spielen. Anfänger sind genauso willkommen wie Fortgeschrittene. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Schachbretter und -uhren sind in ausreichender Zahl vorhanden.

Wir laden ein: 1. Moabiter Nachbarschafts-Schachturnier am Sonntag, den 4. März 2018

Das Turnier ist für alle offen. Auch Kinder und Jugendliche sind willkommen.
Wir spielen in den Räumen der Neuen Nachbarschaft/Moabit. Geplant sind (abhängig von der Teilnehmerzahl) 7 Runden Schnellschach mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler/in. Die Auslosung erfolgt nach Schweizer System, sodass möglichst gleich starke Spieler/innen gegeneinander spielen.

Anmeldung 12.30 – 13.00
Beginn 13.00 Ende ca. 18.00

Warme und kalte Getränke können an der Bar, Buffet – gegen Spende.
Im Anschluss gibt es Live-Musik!
Die Teilnehmerzahl ist auf 36 beschränkt.

Eine Voranmeldung ist möglich unter: schach.neuenachbarschaft@gmail.com

Adresse: Beusselstrasse 26
10553 Berlin

Sprachkurse / Arabisch

Liebe Freund*innen, ab März gibt es bei uns wieder Sprachkurse für Arabisch. Anmeldung ab sofort möglich!

Es gibt folgende Kurse:

1. Arabisch für Anfänger, jeden Freitag von 18.00 bis 19.30 Uhr.
Hocharabisch: Lesen und Schreiben plus Konversation Dialekt (Syrisch). Beginn 2. März 2018. Kursdauer 8 Wochen.

2. Arabisch für Fortgeschrittene, jeden Donnerstag von 18.00 bis 19.30 Uhr.
Voraussetzung: Schreiben und Lesen können.
Beginn 1. März 2018. Kursdauer 8 Wochen.

Kosten: 50 € für den gesamten Kurs. Wer Interesse hat, melde sich bitte unter info@neuenachbarschaft.de für einen der Kurse an.
Wir freuen uns auf Euch!

Alle Kurse finden in den Räumen der Initiative „Neue Nachbarschaft“ statt:
Beusselstrasse 26, 10553 Berlin.

Sonntag, 25.02.2018 / Neue Nachbarschaft swingt!

Die Neue Nachbarschaft / Moabit lädt zu ihrer monatlichen Swingparty ein, mit 2 Tanzkursen vor der Party, für Anfänger und auch erfahrene Tänzer!

Von 16:00 bis 17:30 Uhr bieten wir einen Swingkurs für Tänzer mit 6 Monaten bis 1 Jahr Tanzerfahrung an. Von 17:45 bis 19:00 Uhr gibt es einen Schnupperkurs für komplette Anfänger, sodass die Party ihnen auch Spaß macht. Gegen 19 Uhr geht die Party dann los. Unsere großen Räumlichkeiten mit Bar sind wie für Swingpartys gemacht. Der Eintritt ist wie bei all unseren Veranstaltungen frei, über Spenden freuen wir uns sehr. Kommt vorbei und swingt mit uns!

16:00 – 17:30 Uhr: Kurs für Leichtfortgeschrittene
17:45 – 19:00 Uhr: Kurs für komplette Anfänger
19:00 – 23:00 Uhr: Party!

Beusslestrasse 26, 10553 Berlin

EN:
The „Neue Nachbarschaft / Moabit“ invites you to its monthly swing party, starting with 2 lessons for beginners and intermediate dancers!

From 4 PM to 5:30 PM we will be doing a swing lesson for people with dancing experience between 6 months to 1 year. From 5:45 PM to 7 PM there will be a lesson for complete beginners to give them enough to enjoy the party with! Starting from 7 PM we will party! Our room with a separate bar is almost made for swing parties! Entry is free as usual, but we wholeheartedly welcome donations to our donation box. Come along and swing with us!

4 – 5:30 PM: Lesson for intermediate dancers
5:45 – 7: Basics crash course for beginners
7:00 – 11:00 PM: Party!

 

State of Uncertainty /Vincent Haiges/ Vortrag mit Duskussion / Mittwoch, 7.02.2018

Lesbos, Balkan, Lybien, Niger. Überall dort hat die EU durch eine restriktive Grenzpolitik Räume erschaffen wo Flüchtlinge und Migranten gefangen sind zwischen dem was sie verlassen haben und dem wo sie hinwollten.

In dem Langzeit-Dokumentarprojekt “State of Uncertainty” dokumentiert Vincent Haiges fotografisch diese Räume und welche Auswirkung sie auf die Menschen haben die sich in ihnen befinden.

Durch seine Dokumentationen möchte Haiges einen Moment der Stille erzeugen, welcher die Betrachter*innen zur Kommunikation mit dem Dargestellten einlädt.“Ich hoffe dass aus dieser Kommunikation Empathie für den Inhalt der Bilder entsteht, die zum Hinterfragen der Strukturen und Prozesse in unserer Gesellschaft führt.“

An dem Abend spricht Vincent Haiges über seine bisherige Arbeit aus Lesbos und der Situation vor Ort.

Bild: Elly protestiert während der National Parade gegen die Lagerbedingungen in Moria.
Lesbos, September/Oktober 2017